Internationale Kunstausstellung „Das Gebet“ gastiert im Marienhaus Klinikum St. Elisabeth Neuwied

Werke von internationalen Künstlern werden acht Wochen in Neuwied zu sehen sein. Vernissage am 4. Juli.

26.06.2013

Neuwied. Am 4. Juli lädt das Marienhaus Klinikum St. Elisabeth Neuwied zur Eröffnung einer Kunstausstellung der besonderen Art ein: „Das Gebet“, eine Wanderausstellung von 29 Künstlern aus acht Nationen. 2008 wurde „Das Gebet“ erstmals präsentiert, seitdem tourt die Ausstellung durch Europa. Das Besondere: die Künstler sind Christen, Muslime, Buddhisten und Atheisten, deren Werke jeweils viel Spielraum für Interpretationen zulassen.

Zuletzt gastierte die Ausstellung in Bendorf im Rahmen des Kultursommers und hier entstand auch die Idee, „Das Gebet“ ins Marienhaus Klinikum zu holen. Therese Schneider, Krankenhausoberin: „Die Vernissage zur Ausstellungseröffnung in Bendorf hat im Mai im Rahmen unseres Tags der offenen Tür stattgefunden. Dort war direkt die Begeisterung für die Werke fassbar.“ Aufgrund ihrer jeweiligen Herkunft sind die Werke ganz verschieden. Für den Besucher der Ausstellung bietet das die Möglichkeit in unterschiedliche kulturelle Hintergründe einzutauchen und verschiedene Herangehensweisen an das verbindende Thema kennen zu lernen. „Allen Werken gemein ist, dass sie den Betrachter nicht nur auf einer künstlerischen, sondern auch spirituellen Ebenen ansprechen. Das ist etwas, was wir unseren Patienten im Genesungsprozess gerne anbieten möchten. Und auch externe Besucher sind herzlich eingeladen, sich die Ausstellung, die das ganze Haus durchziehen wird, anzusehen“, so Therese Schneider.

Veranstaltungsdetails:
Datum/Zeit: Vernissage am 4. Juli, 17:00 Uhr
Ausstellung bis 01.09.2013, täglich 10:00 bis 18:00 Uhr
Ort: Marienhaus Klinikum St. Elisabeth Neuwied

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Bild:
Gebet gegen das Gebetsverbot
2007, Prof. Hans-Wolfgang Menges-SPELL: Triptychon Acryl/Leinen

Die chinesische Regierung hat im Zuge der politischen Umerziehung der Tibeter im Himalaja damit begonnen, die traditionellen Gebetsfahnen, die eine wichtige transzendentale Rolle im buddhistischen Tibet spielen, zu verbieten. Die Tradition der Gebetsfahnen mit den fünf symbolträchtigen Farben Blau = Luft, Grün = Wasser, Rot = Feuer, Weiß = Raum und Gelb = Erde sind ein wesentlicher Teil der spirituellen Identität der Tibeter und stammt bereits aus dem 11. Jahrhundert. Sie sind wesentlicher Bestandteil eines Prozesses, den der Dalai Lama "Wissenschaft des Geistes" nennt. Die Gebetsfahnen folgen einer kosmologischen Gebetsauffassung. Durch das Wehen der Fahnen im Wind werden heilvolle Energien, positive Erwartungen, Hoffnungen und altruistische Wünsche aktiviert. Sie erinnern an die Kraft der Gedanken, durch die ein transformierender Zustand des Geistes erreicht werden kann. Die Gebetsfahnen sind ein Symbol der Bewusstheit und der tibetischen Identität und daher kommt das Verbot einem spirituellen Genozid gleich. Das Werk von Prof. Menges-SPELL versteht sich als ein Protestgebet gegen dieses Verbot.

    
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