Klinik für Allgemein-, Visceral- und Gefäßchirurgie punktet zukünftig mit Doppelspitze

Marienhaus Klinikum St. Elisabeth Neuwied: Dr. Franz-Josef Theis und Dr. Claus Schneider leiten die Klinik für Allgemein-, Visceral- und Gefäßchirurgie von nun an im Kollegialsystem.

11.07.2013

Neuwied. Eine Doppelspitze leitet zukünftig die Allgemein-, Visceral- und Gefäßchirurgie des Marienhaus Klinikums St. Elisabeth Neuwied. Mit den beiden Chefärzten hat das Marienhaus Klinikum St. Elisabeth Neuwied zwei überaus versierte und erfahrene Kollegen gewinnen können. Dr. Franz-Josef Theis bringt mehr als 25 Jahre Erfahrung in diesem Spezialgebiet mit nach Neuwied. Der gebürtige Westerwälder, der in Frankfurt am Main Medizin studierte, hat zuletzt im Herz-Jesu Krankenhaus in Dernbach gearbeitet und kehrt jetzt nach sieben Jahren wieder in das Marienhaus Klinikum St. Elisabeth zurück. Die Arbeitsweise und Unternehmenskultur des Hauses kennt Dr. Theis daher sehr genau. Dieses führte letztendlich zu dem Entschluss, wieder nach Neuwied zurückzukehren.

Dr. Claus Schneider ist bereits seit Anfang 2009 im Marienhaus Klinikum St. Elisabeth als Chefarzt der Klinik tätig und freut sich auf die Unterstützung durch den Kollegen. Dr. Schneider hat in Marburg Medizin studiert und lange Jahre an der Uniklinik in Hamburg gearbeitet.

Kennen gelernt haben sich Dr. Schneider und Dr. Theis bei einem internationalen Gefäßnahtkurs, den Dr. Theis seit sechs Jahren jährlich veranstaltet und bei dem Dr. Schneider als Tutor mitwirkte.

Mit der Verstärkung durch Dr. Theis in der Allgemein-, Visceral- und Gefäßchirurgie wird nun die Zertifizierung des gefäßmedizinischen Zentrums am Marienhaus Klinikum St. Elisabeth angestrebt.

Dass die Gefäßchirurgie eine immer größere Rolle in der Medizin spielt, resultiert aus der Tatsache, dass immer mehr Menschen an einer arteriellen Gefäßerkrankung leiden. Arteriosklerose (Verkalkungen also) kann durch verschiedenste Risikofaktoren begünstigt werden. Neben Rauchern sind aber besonders Diabetiker gefährdet. Und bei denen sind häufig die Arterien im Bein- und Beckenbereich anfällig. Oft mit fatalen Folgen: So müssen Diabetikern häufig Zehen, der Fuß, der Unterschenkel oder schlimmstenfalls das ganze Bein amputiert werden. Ein Teil dieser Amputationen könnte, davon ist Dr. Theis überzeugt, verhindert werden. Und so sieht er einen Schwerpunkt seiner Arbeit darin, in diesen Fällen mit verschiedenen operativen Verfahren – beispielsweise Bypass-Operationen insbesondere im Unterschenkel – die Durchblutung wieder herzustellen und dem Patienten damit nicht nur sein Bein, sondern auch seine Lebensqualität zu erhalten.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die moderne Chirurgie der Bauch- und Brustschlagadern sowie der Halsgefäße.

Wer als Patient mit einer Gefäßerkrankung in das Marienhaus Klinikum kommt, der landet aber natürlich nicht automatisch auf dem OP-Tisch. Ob eine konservative, also medikamentöse Therapie für den Patienten das Richtige ist; ob verengte Gefäße mit Ballonkathetern aufgedehnt und (falls erforderlich) mit einem Stent stabilisiert werden (also interventionell therapiert wird); oder ob letztlich doch nur eine Operation Aussicht auf Erfolg bietet, das wird in allen Fällen gemeinschaftlich beraten. So werden alle Befunde und Röntgenbilder der Patienten täglich in einer gemeinsamen Konferenz vorgestellt und das therapeutische Vorgehen auch gemeinsam festgelegt. Mit im Team sind dabei Angiologen, Radiologen und Gefäßchirurgen aus dem Haus. Aber auch die Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten – vor allem Diabetologen, Neurologen, Nephrologen und Hausärzten – soll weiter ausgebaut werden. Denn nur bei enger Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Kollegen ist eine bestmögliche Versorgung für den Patienten sicher gestellt.

So treten Dr. Claus Schneider und Dr. Franz-Josef Theis nun gemeinsam an, um eine starke Gefäßchirurgie aufzubauen, von der die Leute sagen, „dass sie hier ganzheitlich behandelt werden“.



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