Marienhaus Klinikum St. Josef Bendorf als EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung zertifiziert

EndoCert hat das Marienhaus Klinikum St. Josef Bendorf als EndoProthetikZentrum (EPZ) der Maximalversorgung zertifiziert. Die Zertifizierung bestätigt, dass das Haus als eine von fünf Kliniken in Rheinland-Pfalz in besonderem Maße in der Lage ist, anspruchsvolle Behandlungen wie komplizierte Wechseloperationen von künstlichen Gelenken durchzuführen.

von links: Prof. Dr. Joern W.-P. Michael, Geschäftsführender Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Wirbelsäulenchirurgie, und Oberarzt Dr. Jürgen Fey mit der Urkunde der DGOOC.

25.02.2014

Bendorf. Die Klinik für Orthopädie des Marienhaus Klinikums St. Josef Bendorf ist schon seit Jahren unter anderem auf endoprothetische Behandlungen an Hüfte und Knie spezialisiert. EndoCert bestätigt nun, dass im Marienhaus Klinikum die strengen Qualitätskriterien der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) erfüllt werden. Diese Auszeichnung tragen bisher nur vier weitere Häuser in Rheinland-Pfalz, da die Zertifizierung an hohe fachliche Anforderungen geknüpft ist.


Die Experten prüfen u. a. die Prothesenplanung vor der Operation, den gesamten Ablauf bei der Implantation, den Grad der interdisziplinären Zusammenarbeit, die Dokumentation der Behandlung sowie die Therapie nach dem stationären Aufenthalt. Besonders hervorgehoben haben die Prüfer den hohen Spezialisierungs- und Organisationsgrad im Marienhaus Klinikum sowie die Kompetenz der Ärzte. Denn es gibt eine erforderliche Mindestzahl an endoprothetischen Operationen pro Jahr, die das Marienhaus Klinikum aber leicht erfüllt hat: Unter strenger Einhaltung der Indikationskriterien wurden 2012 1.250 künstliche Hüft- und Kniegelenke implantiert, darunter 270 komplizierte Wechseloperationen. Die unter anderem auf die Endoprothetik spezialisierten Ärzte führen jährlich jeweils mehr als 100 Eingriffe dieser Art selbstständig durch.


„Wir freuen uns, dass mit dem Zertifikat unsere Leistungen im Bereich der Endoprothetik gewürdigt werden. Nun ist auch offiziell bestätigt, dass unser Haus in der Lage ist,  anspruchsvolle Behandlungen wie komplizierte Wechseloperationen von künstlichen Gelenken durchzuführen, die in anderen Kliniken nicht bewerkstelligt werden können“, so Prof. Dr. Joern W.-P. Michael, Geschäftsführender Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie, Wirbelsäulenchirurgie. „Dabei steht in unserem Haus der Patient im Mittelpunkt, an dem sich die individuelle Behandlung ausrichtet. Dafür arbeiten wir interdisziplinär eng zusammen.“

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