„Gründungskonferenz vor Ort“ im Marienhaus Klinikum

Pflegekräfte informieren sich im Marienhaus Klinikum Bendorf – Neuwied – Waldbreitbach über Aufbau, Ziele und Entwicklung der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz.

von links: Ulrich Pötzl, Pflegedirektor des Marienhaus Klinikums Bendorf – Neuwied – Waldbreitbach, mit Referent Prof. Dr. Frank Weidner von der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Vallendar.

05.05.2014

Neuwied. Das Marienhaus Klinikum Bendorf – Neuwied – Waldbreitbach war im April Gastgeber einer Informationsveranstaltung zum Thema „Gründung der Pflegekammer in Rheinland- Pfalz“. Pflegedirektor Ulrich Pötzl begrüßte die Teilnehmer aus dem Marienhaus Klinikum und benachbarten Einrichtungen sowie den Referenten Prof. Dr. Frank Weidner von der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Vallendar (Mitglied der Gründungskonferenz).

Ulrich Pötzl verwies in seiner Ansprache auf den langen Weg zur Gründung der Pflegekammer: Bereits vor vielen Jahren haben die Berufsverbände der Pflege in Rheinland-Pfalz, allen voran der Dachverband der Pflegeorganisation, in Gesprächen mit der Politik auf die Notwendigkeit zur Gründung einer Pflegekammer hingewiesen. Vor drei Jahren griff die damalige Gesundheitsministerin Malu Dreyer das Anliegen der Pflegeverbände auf und initiierte erste Gespräche zur Errichtung und Gründung der Pflegekammer. Der jetzige Gesundheitsminister Alexander Schweitzer hat dann alle Maßnahmen zur Novellierung des Gesundheitsberufegesetzes in Rheinland-Pfalz ergriffen, um in diesem Zusammenhang die Pflegekammer für die Berufe der Gesundheits- und Krankenpflege, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege, Altenpflege sowie Pflegehilfen auf den Weg zu bringen.

Die Veranstaltung im Marienhaus Klinikum informierte teilnehmende Pflegekräfte über den aktuellen Entwicklungsstand der Landespflegekammer, deren Aufgaben und Ziele und rief im Anschluss zu einer Diskussion auf. Der Vortrag fand regen Anklang bei Mitarbeitern aller zugehörigen Berufsgruppen.

Dem Marienhaus Klinikum ist es ein wichtiges Anliegen die Pflegekammer bei der Gründung zu unterstützen, da Schwester M. Basina, die Vorsitzende des Vorstandes der Marienhaus Stiftung, auch gleichzeitig die Vorsitzende der Gründungskonferenz zur Errichtung einer Pflegekammer ist. Die Pflegekammer macht sich für eine eigenständige Regelung des pflegerischen Handels stark und somit für eine Professionalisierung und berufspolitische Stärkung der Pflege. Sie bietet den Pflegenden bei spezifischen pflegefachlichen Fragen und bei Problemen der Berufsausübung Unterstützung und Beratung. Die Gründungskonferenz möchte für Streitfälle eine eigene Beschwerde- und Schiedsstelle einrichten, welche sich dieser Fälle annimmt. Kammern beraten ihre Mitglieder in Fragen der Qualität von Fort- und Weiterbildung und entwickeln neue Konzepte und fördern diese. Ein wichtiges Ziel der Kammer ist es, den Zusammenhalt innerhalb der Berufsgruppe Pflege zu stärken.

Rheinland-Pfalz wäre das erste Bundesland, das eine Kammer für Pflegeberufe schafft. Sie wäre nicht nur deutschlandweiter Vorreiter, sondern auch mit ca. 40.000 Mitgliedern die größte Heilberufskammer in Rheinland-Pfalz. Im Herbst 2014 soll voraussichtlich die Novelle des Heilberufsgesetzes in Kraft treten. Ein wichtiger Schritt, um im Anschluss den Gründungsausschuss zu ernennen. Um sich persönlich für den Aufbau der Kammer stark zu machen, ist eine rechtzeitige Registrierung als Kammermitglied 2015 wichtig und die Teilnahme an den ersten Kammerwahlen. Jeder einzelne kann sich durch Engagement in den zukünftigen Kammerausschüssen einbringen. Anfang 2016 heißt es dann „Das ist meine Kammer!“.

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