Für alle Beteiligte eine Win-win-Situation

Die Bewohner des Marienhaus Klinikums Haus St. Antonius Waldbreitbach übernehmen Verpackungs- und Versandarbeiten.

Konzentriert und mit Freude bearbeiten die Bewohnerinnen und Bewohner des Marienhaus Klinikums Haus St. Antonius einen Auftrag. Die Heim- und Pflegedienstleiterin Marion Kaster (Mitte) schaut ihnen dabei über die Schulter.

07.02.2017

„Für unsere Bewohnerinnen und Bewohner ist die Arbeit unglaublich zufriedenstellend“, sagt Marion Kaster, die Heim- und Pflegedienstleiterin des Marienhaus Klinikums Haus St. Antonius Waldbreitbach. Schon seit mehreren Jahren übernimmt das Wohnheim für seelisch behinderte Menschen Aufträge zum Versenden größerer Briefsendungen wie Einladungen, Weihnachtskarten und Broschüren. Die Druckereien liefern das, was verschickt werden soll, ins Haus St. Antonius. Hier stehen rund 15 Bewohnerinnen und Bewohner bereit, die Briefbögen falten, verschiedene Drucksachen ineinanderlegen, in Umschläge verpacken und mit Etiketten versehen. Anschließend sortieren sie die Briefe nach Postleitzahlen in Postkörbe. „Viele Sendungen können wir so als Infopost verschicken und Porto sparen“, so Carsten Durstewitz, der Mitarbeiter im Sozialdienst.

Die Bewohnerinnen und Bewohner freuen sich über diese Arbeit, „denn es ist eine sinnvolle Tätigkeit, die sie trotz ihrer Einschränkungen für andere übernehmen können“, sagt Marion Kaster. Darüber hinaus bietet sie ihnen eine Tagesstruktur und stärkt ihr Selbstwertgefühl. Zudem haben sie dadurch die Möglichkeit etwas Geld hinzuzuverdienen. Ihnen steht in der Regel ein monatlicher Barbetrag von rund 110 Euro zur Verfügung, von dem sie alles bezahlen müssen, was sie für ihren persönlichen Bedarf benötigen. Maximal 60 Euro dürfen sie im Rahmen der Arbeitstherapie – und dazu zählen diese sogenannten Zuverdienstarbeitsplätze – hinzuverdienen.

Die Auftraggeber, sie kommen sowohl aus der Trägerschaft als auch von außerhalb, profitieren davon, die Bewohner des Hauses St. Antonius mit diesen Aufgaben zu betrauen. Denn sie werden hier sehr schnell, sorgfältig und vor allem auch flexibel erledigt. „Falls nötig, setzen sich unsere Bewohner sogar am Wochenende hin und tüten Briefe ein“, so Carsten Durstewitz, der die Bewohner bei ihrer Arbeit betreut. Für alle Beteiligte ist das im wahrsten Sinne des Wortes eine Win-win-Situation.

Kontakt für Versandaktionen: Sandra Eul, Tel: 02638 923-5545, E-Mail: sandra.eul(at)marienhaus.de

Pressekontakt: Kerstin Schmidt-Gehring, Tel: 02631 82-1700

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