Dr. Wolfgang Stollhof

Chefarzt / Facharzt für Urologie, Zusatzbezeichnungen: medikamentöse Tumortherapie, Andrologie, Röntgendiagnostik Harntrakt fachgebunden

Telefon:02631 82-1382
Telefax:02631 82-1627
E-Mail:wolfgang.​stollhof@​marienhaus.​de

Vita

Beruflicher Werdegang

  • 1977 Ärztliche Prüfung und Approbation
  • 15 Monate Stabsarzt der Bundeswehr
  • 1979 - 1980 1 Jahr internistische Weiterbildung in Zweibrücken
  • 1980 - 1983 3 Jahre chirurgische Weiterbildung in Neunkirchen/Saar
  • seit 1983 4 Jahre urologische Weiterbildung in Neuwied
  • 1987 Facharztprüfung Urologie
  • seit 1985 Oberarzt Urologie in Neuwied
  • seit 01.01.99 Chefarzt der Klinik für Urologie und Kinderurologie im Marienhaus Klinikum

 

Schwerpunkte

  • urologische Tumorchirurgie
  • endoskopische Steinchirurgie
  • operative Kinderurologie
  • traditionelle chinesische Medizin
  • Zusatzweiterbildungen: Andrologie, fachbezogene Röntgendiagnostik, Medikamentöse Tumortherapie

 

Mitgliedschaften

  • Deutsche Gesellschaft für Urologie
  • SMS (Societas medicinae sinensis), eine von vier deutschen Akupunktur-Gesellschaften

Weiterbildungsbefugnisse

  • Urologie: 60 Monate

Strukturierte Ausbildung der Assistenzärzte im Rahmen der Weiterbildung zum Facharzt/Fachärztin für Urologie

Ziel:
Ziel der Weiterbildung im Fachgebiet Urologie ist die Erlangung der Facharztkompetenz nach Ableistung der vorgeschriebenen Weiterbildungszeit und der Weiterbildungsinhalte.

Zeit:
Die Weiterbildungszeit beträgt 60 Monate an einer Weiterbildungsstätte § 5, Abs. 1. Von dieser Zeit können bis zu 12 Monate in der stationären Patientenversorgung im Gebiet Chirurgie angerechnet werden. Dieser Passus ist in der neuen Weiterbildungsordnung geändert worden. Bislang war es verpflichtend vorgeschrieben, mindestens 1 Jahr Weiterbildung im Gebiet Chirurgie abzuleisten vor dem abgeschlossenen 3. Jahr der Weiterbildungszeit sowie insgesamt 48 Monate Urologie. Nach der neuen Weiterbildungsordnung kann die gesamte Facharztweiterbildung im Gebiet Urologie abgeleistet werden an einer Weiterbildungsstätte mit einem Weiterbildungsbefugten, der über eine Weiterbildungsermächtigung über 5 Jahre verfügt.

Weiterbildungsinhalt:
Neben dem Erwerb von Kenntnissen und Erfahrungen in der Vorbeugung, Erkennung, Behandlung, Nachsorge und Rehabilitation von Erkrankungen, Infektionen, Verletzungen, Fehlbildungen und Tumore des männlichen Urogenitalsystems und der weiblichen Harnorgane sowie der Notfallversorgung beinhaltet die Weiterbildung auch, folgende Aspekte, die im Verlauf der gesamten Weiterbildungszeit schrittweise im täglichen Tun erworben werden:

  1. Die Vermittlung von ethischen, wissenschaftlichen- und rechtlichen Grundlagen ärztlichen Handelns.
  2. Die Grundsätze der ärztlichen Begutachtung.
  3. Die Maßnahmen der Qualitätssicherung und des Qualitätsmanagements.
  4. Die ärztliche Gesprächsführung mit Patienten, Angehörigen, niedergelassenen Kollegen und Mitarbeitern der Klinik im Rahmen der interdisziplinären Zusammenarbeit.
  5. Die Vermittlung von psychosomatischen Grundlagen.
  6. Kenntnisse in der medizinischen Aufklärung und der Befunddokumentation.
  7. Fertigkeiten mit labortechnisch gestützten Nachweisverfahren (Basislabor).
  8. Den Umgang mit medizinischen Notfallsituationen.
  9. Die Vermittlung von Kenntnissen der Pharmakotherapie, der Wechselwirkungen von Arzneimittel und des Arzneimittelmissbrauchs.
  10. Grundlagen der allgemeinen Schmerztherapie.
  11. Betreuung von Schwerstkranken und Sterbenden im Rahmen der Palliativmedizin.
  12. Kenntnisse in den gesundheitsökonomischen Auswirkungen ärztlichen Handels unter psychosozialen, umweltbedingten und interkulturellen Einflüssen.
  13. Die interdisziplinäre Indikationsstellung zur eingehenden Diagnostik und Interpretation radiologischer Befunde bei gebietsbezogenen und gebietsübergreifenden Fragestellungen.

 

Spezielle Inhalte der urologischen Weiterbildung:
Erwerb von Kenntnissen, Erfahrungen und Fertigkeiten ganzjährig in:

  1. Erkennung und Behandlung der erektilen Dysfunktion, einschließlich der Erkennung andrologischer Störungen und Indikationsstellung zur weiterführenden Behandlung.
  2. Familienplanung und Sexualberatung des Mannes und des Paares einschließlich der Sterilisationsvasoresektion.
  3. Erkennung und Behandlung gebietsbezogener endokrin bedingter Alterungsprozesse.
  4. Erkennung proktologischer Erkrankungen und die Weiterleitung zur gezielten weiterführenden Behandlung.
  5. Die Ernährungsberatung und Diätetik bei urologischen Erkrankungen (Steinbildung).
  6. Die Erhebung intraoperativer, perioperativer, radiologischer Befunde unter besonderer Berücksichtigung des Strahlenschutzes.
  7. Instrumentelle und funktionelle Untersuchungsmethode einschließlich der Urodynamik.
  8. Urologische Wundversorgung, Wundbehandlung und Verbandslehre.
  9. Die Indikationsstellung und Überwachung physikalischer Therapiemaßnahmen (Beckenbodengymnastik).
  10. Die Erkennung und Behandlung urologischer Notfälle einschließlich lebensrettender Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Vitalfunktionen und der Wiederbelebung.
  11. Eingehende Kenntnisse und Erfahrungen mit endoskopischen und minimal invasiven Operationsverfahren.
  12. Die Prinzipien der parenteralen und enteralen Ernährung und Nachbehandlung nach großen urologischen Tumoreingriffen.
  13. Die Indikationsstellung sachgerechter Probengewinnung und Behandlung für Laboruntersuchungen einschließlich zytodiagnostischer Verfahren mit Einordnung in das jeweilige Krankheitsbild (Urinzytologie).


Definierte urologische Untersuchungs- und Behandlungsverfahren in der Klinik für Urologie und Kinderurologie des Marienhaus Klinikums St. Elisabeth Neuwied:

  1. Urologische Früherkennungsuntersuchungen: sie werden bei jeder urologischen Anamnese grundsätzlich durchgeführt ab dem 1. Tag der urologischen Weiterbildungszeit (Umfang ca. 1200 stationäre Patienten/Jahr).
  2. Kulturelle, bakteriologische und mykologische Untersuchungen im Urin, Prostatasekret und Ejakulat unter Verwendung von Nährböden, Keimzahlschätzung und Nachweis antimikrobieller Wirkstoffe mittels Hemmstofftest: in Absprache mit dem hausinternen Labor während der gesamten Weiterbildungszeit ab Beginn der Weiterbildung.
  3. Ejakulatuntersuchungen: In Absprache mit dem hausinternen Labor während der gesamten Weiterbildungszeit (Umfang ca. 100 Ejakulatanalysen/Jahr).
  4. Ultraschalluntersuchungen der Urogenitalorgane des Retroperitoneums, des Abdomens einschließlich Doppler/Duplexsonographien der Gefäße des Urogenitaltraktes: unter Anleitung der urologischen Fachärzte während der gesamten Weiterbildungszeit ab dem 1. Tag (Umfang ca. 1000 Sonographien/Jahr pro Assistent).
  5. Punktions- und Katheterisierungstechniken einschließlich suprapubischer Zystostomie, Harnleiterschienung und Legen von Drainagen sowie Gewinnung von Untersuchungsmaterial: zunächst unter fachärztlicher Anleitung bis zur sicheren  Fertigkeit in der entsprechenden Technik ab dem 1. Tag der Weiterbildungszeit, da diese Maßnahmen auch notfallmäßig durchgeführt werden müssen im Rahmen des     Bereitschaftsdienstes (Umfang ca. 1000 transurethrale und suprapubische Katheterisierungen/Jahr pro Assistent und ca. 400 Neueinlagen, Wechsel und Ent-fernungen von Harnleiterschienen/Jahr für die Klinik). Die Einlage, der Wechsel und die Entfernung von Harnleiterschienen werden in der Regel erlernt im 2. Weiterbildungsjahr.
  6. Infusions-, Transfusions- und Blutersatztherapie, enterale und parenterale Ernährung einschließlich Sondentechnik: unter entsprechender Beratung der urologischen Fachärzte und Oberärzte ab dem 1. Tag der Weiterbildung.
  7. Fachgebietsbezogene, lokale und regionale Anästhesien: ab dem 1. Tag der Weiterbildungszeit, beispielsweise zur Einlage eines suprapubischen Blasen-Fistel-Katheters etc.
  8. Urodynamische Untersuchungen einschließlich Provokationstests und Uroflowmetrie: ab dem 3. Jahr der Weiterbildungszeit.
  9. Extrakorporale Stosswellenbehandlung: ab dem 2. Jahr der Weiterbildungszeit.
  10. Urologische Eingriffe einschließlich endoskopischer, laparoskopischer lasertherapeutischer, ultraschallgesteuerter und sonstiger pyhsikalischer Verfahren, davon:

    1. 100 Eingriffe am äußeren Genitale und der Harnröhre z.B. Hodenbiopsie, Circumcision, Orchidopexien, Varicocelen- und Hydrocelenoperationen, Urethrotomien unter fachurologischer Assistenz ab dem 3. Monat der begonnen Weiterbildung zum Facharzt für Urologie,
    2. 100 Eingriffe an a) Harnblase und Prostata z. B. Harninkontinenzoperationen, Prostataadenomektomien einschließlich transurethraler Prostata- und Blasentumoroperationen:

      1. Harnblasentumorresektionen ab dem 2. Jahr der Weiterbildungszeit.
      2. Transurethrale Prostataoperationen ab dem 3. Jahr der Weiterbildungszeit.
      3. Harninkontinenzoperationen und Prostataadenomektomien ab dem 4. Jahr der Weiterbildungszeit.

    3. 50 Eingriffe an Niere, Harnleiter, Retroperitonealraum z. B. Nephrektomien, Urethroskopien, Nierenbeckenplastiken, perkutane Steinentfernungen, perkutane Nephrostomien. 

      1. Perkutane Punktionen und Nephrostomien ab dem 3. Jahr der Weiterbildungszeit.
      2. Ureteroskopien und Steinentfernungen ab dem 3. Jahr der Weiterbildungszeit.
      3. Nephrektomien, Nierenbeckenplastiken, PNLs ab dem 4. Jahr der Weiterbildungszeit.
      4. Größere Tumorchirurgische urologische Eingriffe ab dem 5. Jahr der Weiterbildungszeit.

    4. Mitwirkung bei mindestens 50 operativen Eingriffen höherer Schwierigkeitsgrade z. B. Radikaloperation bei urologischen Krebserkrankungen ab dem 2. Weiterbildungsjahr bei entsprechender operativer Eignung.


Zusatzqualifikationen:
Während der Weiterbildungszeit ist die Zusatzqualifikation Fachkunde-Strahlenschutz zu erwerben durch interne und externe Weiterbildungsmaßnahmen.

Marienhaus Klinikum St. Josef Bendorf

Margaretha-Flesch-Platz 1 (früher Entengasse 4-6)
56170 Bendorf
Telefon:02622 708-0
Telefax:02622 708-4555
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Marienhaus Klinikum St. Elisabeth Neuwied

Friedrich-Ebert-Straße 59
56564 Neuwied
Telefon:02631 82-0
Telefax:02631 82-1243
Internet: http://www.marienhaus-klinikum.dehttp://www.marienhaus-klinikum.de

Marienhaus Klinikum St. Antonius Waldbreitbach

Margaretha-Flesch-Straße 4
56588 Waldbreitbach
Telefon:02638 923-9
Telefax:02638 923-5626
Internet: http://www.marienhaus-klinikum.dehttp://www.marienhaus-klinikum.de

Marienhaus Klinikum Haus St. Antonius Waldbreitbach

Margaretha-Flesch-Straße 2
56588 Waldbreitbach
Telefon:02638 923-9
Telefax:02638 923-5555
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Reha Rhein-Wied

Andernacher Straße 70
56564 Neuwied
Telefon:02631 3970-0
Telefax:02631 3970-70
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