Prof. Dr. Richard Berger

Chefarzt / Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Telefon:02631 82-1213
Telefax:02631 82-1629
E-Mail:richard.​berger@​marienhaus.​de

Vita

Beruflicher Werdegang

  • 1981-1987 Studium der Humanmedizin an der Ludwig-Maximilian-Universität München
  • 1987 Staatsexamen
  • 1989 Promotion
  • 1995 Anerkennung als Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
  • 1996 Habilitation für das Fach Gynäkologie und Geburtshilfe
  • 2002 Ernennung zum außerplanmäßigen Professor
  • Schwerpunkt Gynäkologische Onkologie
  • Schwerpunkt Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin

 

Schwerpunkte

  • Mammachirurgie
  • Beckenbodenchirurgie
  • Operative Laparoskopie
  • Perinatologie

 

Mitgliedschaften

  • gewähltes Mitglied in der Society for Gynecologic Investigation
  • Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe
  • Deutsche Gesellschaft für Senologie
  • Deutsche Gesellschaft für Perinatale Medizin
  • Deutsche Kontinenzgesellschaft
  • Arbeitsgemeinschaft für materno-fetale Medizin
  • Vorstandsmitglied der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V.
  • Als Träger von 18 internationalen und nationalen Preisen und Auszeichnungen ist Prof. Dr. Berger im "who is who in the world" und unter www.die-besten-nennen.de als Top-Mediziner aufgeführt

Weiterbildungsbefugnisse

  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe: 60 Monate
  • Schwerpunkt Gynäkologische Onkologie: 36 Monate (in Kooperation mit Dr. med. Peter Ehscheidt / Praxis für Onkologie und Hämatologie, Neuwied)
  • Schwerpunkt Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin: 36 Monate - durch Dr. Maria Theresia Greve

Allgemeine Definition der Weiterbildungsziele, -zeit und -inhalte des Facharztes für Frauenheilkunde und Geburtshilfe:

Weiterbildungsziel

Ziel der Weiterbildung im Gebiet Frauenheilkunde und Geburtshilfe ist die Erlangung der Facharztkompetenz nach Ableistung der vorgeschriebenen Weiterbildungszeit und Weiterbildungsinhalte.

Weiterbildungszeit

60 Monaten bei einem Weiterbildungsbefugten an einer Weiterbildungsstätte gemäß § 5. Abs. 1 Satz 1, davon können

  • 6 Monate in einem anderen Gebiet angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate in den Schwerpunktweiterbildungen des Gebietes abgeleistet werden
  • bis zu 24 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet werden.
  • mögliche Weiterbildung im Marienhaus Klinikum : 60 Monate, davon geplante 24 Monate Geburtshilfe und 36 Monate Gynäkologie.

 

 Weiterbildungsinhalte Allgemein

  1. Die Vermittlung von ethischen, wissenschaftlichen- und rechtlichen Grundlagen ärztlichen Handelns.
  2. Die Grundsätze der ärztlichen Begutachtung.
  3. Die Maßnahmen der Qualitätssicherung und des Qualitätsmanagement.
  4. Die ärztliche Gesprächführung mit Patienten, Angehörigen, niedergelassenen Kollegen und Mitarbeitern der Klinik im Rahmen der interdisziplinären Zusammenarbeit.
  5. Die Vermittlung von psychosomatischen Grundlagen
  6. Kenntnisse in der medizinischen Aufklärung und Befunddokumentation
  7. Fertigkeiten mit labortechnisch-gestützten Nachweisverfahren ( pH-Meßgerät) 
  8. Umgang mit medizinischen Notfallsituationen
  9. Vermittlung von Kenntnissen der Pharmakotherapie, der Wechselwirkungen von Arzneimitteln und des Arzneimittelmissbrauchs
  10. Grundlagen der allgemeinen Schmerztherapie
  11. Betreuung von Schwerstkranken und Sterbenden im Rahmen der Palliativstation
  12. Kenntnisse in den gesundheitsökonomischen Auswirkungen ärztlichen Handelns unter psychosozialen, umweltbedingten und interkulturellen Einflüssen.
  13. Interdisziplinäre Indikationsstellung zur Diagnostik und Interpretation radiologischer Befunde bei gebietsbezogenen und gebietsübergreifenden Fragestellungen.
  14. Individuelle fachnahe Hospitation in angrenzenden Fachbereichen.

 

Planung der geburtshilflich-gynäkologische Weiterbildung im Marienhaus Klinikum St. Elisabeth Neuwied

A Geburtshilfe

0 - 6 Monate (Basiskenntnisse)

  • Feststellung einer Schwangerschaft,  Mutterschaftsvorsorge
  • Erkennung und Behandlung von SS-Erkrankungen, Risikoschwangerschaften
  • Leitung von normalen Geburten auch mit Versorgung von Dammschnitten und Geburtsverletzungen 
  • Erstversorgung einschließlich Erstuntersuchung des Neugeborenen
  • Kenntnisse mit dem Umgang von geburtshilflichen Notfällen ( Atonie, Schulterdystokie) 
  • Wochenbettbetreuung
  • Befundung von ante- und intrapartalen CTG´s 
  • US-Untersuchungen einschließlich Dopplersonographie
  • Geburtshilfliche vaginale Untersuchung
  • Amnioskopie, MBU
  • Befundung von Laborwerten und mikrobiologischen Untersuchungsergebnissen
  • Anfertigung von zytologischen Abstrichpräparaten 
  • Arztbriefe, Kodierung

 

Nach 6 Monaten geburtshilflicher Ausbildung sollte ein Kenntnisstand erreicht sein, der selbstständige Bereitschaftsdienste erlaubt.

6 - 24 Monate

  • Vertiefung der bereits erlangten Kenntnisse in o.g. Punkten der Weiterbildung
  • Lokal- und Regionalanästhesien (50)
  • Leitung von normalen Geburten auch mit Versorgung von Dammschnitten und Geburtsverletzungen (200)
  • Geburtshilfliche Operationen, z.B. Sectio caesarea (20), VE

 

B Gynäkologie

0 - 6 Monate (Basiskenntnisse)

  • Betreuung der gyn. Station
  • Erkennung und Behandlung gyn. Erkrankungen
  • Gyn. Untersuchung
  • US-Untersuchung der weiblichen Geschlechtsorgane
  • Die Erkennung und Behandlung akuter Notfälle
  • Aufklärung und Befunddokumentation
  • Arztbriefe, Kodierung

 

6 - 36 Monate

  • Betreuung der gyn. Station
  • Erkennung und Behandlung gyn. Erkrankungen
  • Gyn. Untersuchung
  • US-Untersuchung der weiblichen Geschlechtsorgane und Brustdrüse
  • Kolposkopien
  • Basiskenntnisse der Chemo- und Antihormonellen Therapie
  • Infusions-, Transfusions-, und Blutersatztherapie
  • Allgemeine Schmerztherapie
  • Aufklärung und Befunddokumentation
  • Arztbriefe, Kodierung

 

Operative Eingriffe

  • 30 kleine Eingriffe am äußeren und inneren Genitale z.B. Abrasio, Nachkürettage, Hysteroskopie, Konisation ab dem 1. Ausbildungsjahr
  • 30 kleine laparoskopische Eingriffe und Mitwirkung an großen laparoskopischen Eingriffen
  • Vaginale, abdominelle Hysterektomien (individuelle Förderung nach Interesse)
  • 50 x Mitwirkung  an Eingriffen der Mamma. 
  • 20 x Mitwirkung an operativen Eingriffen höherer Schwierigkeitsgrade

 

Die Anzahl sollte am Ende der Facharztweiterbildung erreicht sein. Bei operativem Interesse und Geschick kann jederzeit eine intensive, individuelle Förderung vereinbart werden.

Fortbildungsangebote der Abteilung

  • Monatliche interne Fortbildungsveranstaltung zu aktuellen Themen
  • Mehrere große öffentliche Fortbildungen werden im Jahr durch die Klinik organisiert und durch die zuständige Ärztekammer zertifiziert.

Marienhaus Klinikum St. Josef Bendorf

Margaretha-Flesch-Platz 1 (früher Entengasse 4-6)
56170 Bendorf
Telefon:02622 708-0
Telefax:02622 708-4555
Internet: http://www.marienhaus-klinikum.dehttp://www.marienhaus-klinikum.de

Marienhaus Klinikum St. Elisabeth Neuwied

Friedrich-Ebert-Straße 59
56564 Neuwied
Telefon:02631 82-0
Telefax:02631 82-1243
Internet: http://www.marienhaus-klinikum.dehttp://www.marienhaus-klinikum.de

Marienhaus Klinikum St. Antonius Waldbreitbach

Margaretha-Flesch-Straße 4
56588 Waldbreitbach
Telefon:02638 923-9
Telefax:02638 923-5626
Internet: http://www.marienhaus-klinikum.dehttp://www.marienhaus-klinikum.de

Marienhaus Klinikum Haus St. Antonius Waldbreitbach

Margaretha-Flesch-Straße 2
56588 Waldbreitbach
Telefon:02638 923-9
Telefax:02638 923-5555
Internet: http://www.marienhaus-klinikum.dehttp://www.marienhaus-klinikum.de

Reha Rhein-Wied

Andernacher Straße 70
56564 Neuwied
Telefon:02631 3970-0
Telefax:02631 3970-70
Internet: http://www.reha-rhein-wied.dehttp://www.reha-rhein-wied.de
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