Anlässlich des Darmkrebs-Monats März informieren drei Experten über Vorsorge, Früherkennung und moderne Behandlungsmöglichkeiten: Dr. Claus Schneider, Chefarzt für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Dr. Clemens Schotten, Chefarzt für Innere Medizin – Gastroenterologie / Diabetologie, sowie Oberarzt Prof. Dr. Jens Standop. Ziel der Veranstaltung ist es, über Risiken aufzuklären, zur Vorsorge zu motivieren und Fragen der Teilnehmenden zu beantworten.
Darmkrebs zählt zu den drei häufigsten Krebsarten in Deutschland. Jährlich erkranken rund 30.000 Männer und 25.000 Frauen neu. Insgesamt erhalten etwa 55.000 Menschen pro Jahr die Diagnose. Besonders ab dem 50. Lebensjahr steigt das Risiko deutlich an.
Medizinisch entsteht Darmkrebs häufig durch Veränderungen im Erbgut von Darmzellen. Da sich die Darmschleimhaut innerhalb weniger Tage vollständig erneuert, kommt es zu zahlreichen Zellteilungen. Dabei können Fehler auftreten, die in seltenen Fällen nicht vollständig repariert werden. Bleiben solche Veränderungen bestehen, können sich bösartige Tumorzellen entwickeln, die sich weiter vermehren und im fortgeschrittenen Stadium Metastasen bilden.
Der Darmkrebs-Monat März macht bundesweit auf die Situation von Betroffenen aufmerksam. Im Fokus stehen insbesondere Prävention, Früherkennung, Behandlung und Nachsorge. Genau hier setzt die Veranstaltungsreihe Medizin Verstehen an: Sie soll medizinisches Wissen verständlich vermitteln und Menschen dazu ermutigen, Vorsorgeangebote wahrzunehmen.
Wann: 12.03.2026 | 17:15 Uhr
Wo: Foyer, Marienhaus Klinikum St. Elisabeth Neuwied, Friedrich-Ebert-Straße 59, 56564 Neuwied
Teilnahme: kostenfrei – keine Anmeldung erforderlich



