Diabetes mit Humor nehmen

Im Mai fand im Marienhaus Klinikum St. Elisabeth bereits der 250. Diabetes-Treff statt

Chefarzt Dr. Christian-René de Mas und Kabarettist Konrad Beikircher (beide rechts) mit dem Diabetes-Team der Klinik für Innere Medizin – Gastroenterologie des Marienhaus Klinikums.

30.05.2018

1997 von Frau Dr. Göhring mit dem damaligen Diabetes-Team ins Leben gerufen, haben im Marienhaus Klinikum St. Elisabeth Neuwied seitdem durchgehend monatliche Diabetes-Treffs stattgefunden. "Auch, weil uns die Bedeutung immer bewusst war“, so der heutige Chefarzt der Klinik für Innere Medizin – Gastroenterologie Dr. Christian-René de Mas. Denn die Zahl der Menschen mit Diabetes steigt stetig an; in den vergangenen 35 Jahren hat sie sich weltweit vervierfacht.

Der Umgang hat sich in derselben Zeit durch die verbesserten Behandlungsmöglichkeiten wesentlich vereinfacht. Beim 250. Diabetes-Treff vermittelte dann der Kabarettist Konrad Beikircher dass Humor das Leben mit Diabetes zusätzlich deutlich erleichtert.

Gut 150 Besucher hatten im Mai den Weg ins Marienhaus Klinikum gefunden, um den 72-Jährigen zu treffen, der humorvoll Einblick in sein Leben mit Diabetes gab und lebhaft von Pillen, Spritzen und Insulinpumpe berichtete.

Dass vor Lachen kaum ein Auge trocken blieb, lag sicher auch daran, dass fast alle im Publikum ähnliche Situationen selbst schon einmal erlebt hatten. Beispielsweise, dass trotz vieler Jahre mit Diabetes es immer noch passiert, dass die Notration Traubenzucker in der Tasche fehlt. „Diabetes ist ein Lehrberuf“, so Beikircher – und man lernt bekanntlich nie aus.

Aus diesem Grund sind die Diabetes-Treffs auch weiterhin so beliebt. Es gibt immer etwas Neues zu lernen, was neben dem Austausch mit anderen Betroffen beim Leben mit der Krankheit hilft. „Wir versuchen, das Vortragsprogramm so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten“, erläutert Sabine Auer vom Diabetes-Team. „Dabei unterstützen Teammitglieder, Kollegen aus dem Haus und auch externe Referenten.“ Dass es dafür ein besonders hohes Maß an Engagement der Mitarbeiter braucht, unterstrich Chefarzt de Mas in seinen Dankesworten ans Kollegium.

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