Mit dem Mitral-Clip den Blutfluss im Herzen in die richtige Richtung lenken

Birgit Sticht von der Firma Edwards Lifesciences erklärt Pflegedirektor Oliver Schömann, dem Kaufmännischen Direktor Günter Iking und Chefarzt Dr. Burkhard Hügl (von rechts) die Funktion des Mitral-Clips.

01.09.2020

Neuwied. Bei einer Mitralklappen-Insuffizienz geht es den Patienten häufig richtig schlecht. Denn die Herzklappe, die wie ein Ventil den linken Vorhof von der linken Herzkammer trennt, schließt nicht mehr richtig. Deshalb strömt das sauerstoffreiche Blut, das von der Lunge über den linken Vorhof in die linke Herzkammer gelangt, um von dort in den Körper gepumpt zu werden, zurück in die Lunge, wenn sich der Herzmuskel zusammenzieht. Die Patienten leiden oftmals unter großer Luftnot, weil ihr Körper nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird. Ein Symptom der Mitralklappeninsuffizienz ist häufig auch die Einlagerung großer Mengen Flüssigkeit in der Lunge. Das Wasser kann dann im schlimmsten Fall nur noch mit Hilfe einer Dialyse aus dem Körper entfernt werden.

 

 

 

Lassen sich die Symptome dieser Erkrankung nicht mehr ausreichend mit Medikamenten lindern, können Dr. Burkhard Hügl, der Chefarzt der Klinik für Innere Medizin - Kardiologie/Rhythmologie, und sein Team den betroffenen Patientinnen und Patienten eine hochmoderne minimalinvasive Therapie anbieten, bei ein sogenannter Mitral-Clip, eine etwa ein Zentimeter große Klammer, an den Rändern der beiden Herzklappensegel befestigt wird.  Sie sorgt dafür, dass sich die Klappe wieder vollständig schließt und den Blutfluss im Herzen in die richtige Richtung lenkt. Die Lebensqualität der meist älteren Patienten verbessert sich nach dem Eingriff, denn sie haben danach deutlich weniger Luftnot. Und bei einigen Patienten kann sogar wieder auf die Dialyse verzichtet werden.

 

 

 

Der Mitral-Clip wird unter Vollnarkose im Herzkatheterlabor eingesetzt. Diesen Eingriff bietet das Haus seit 2017 an. Seit wenigen Wochen jedoch nutzen die Kardiologen eine Weiterentwicklung des Mitral-Clip-Systems. Das Einsetzten dieses neuen Clips trainierten die Ärzte jetzt in einem als Schulungsraum eingerichteten großen Bus, der einen Tag lang vor dem Marienhaus Klinikum St. Elisabeth Halt gemacht hat.

 

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