Wie keine Zweite hat sie Christsein mit Herz und Hand vorgelebt

Corona zum Trotz feierte das Marienhaus Klinikum St. Elisabeth sein Patronatsfest

23.11.2020

Neuwied. Wie feiert man in Zeiten von Corona das Patronatsfest eines Krankenhauses? Oder darf man es überhaupt feiern? Sang- und klanglos ausfallen lassen oder schlicht übergehen wollte man den Namenstag der heiligen Elisabeth von Thüringen am 19. November im Marienhaus Klinikum in Neuwied nicht, wie Krankenhausoberin Therese Schneider sagt. Dafür ist die heilige Elisabeth, die sich zu ihren Lebzeiten (also zu Beginn des 13. Jahrhunderts) wie keine andere den Sorgen und Nöten der Menschen annahm, die durch ihren unermüdlichen persönlichen, aber auch finanziellen Einsatz für die Armen und Kranken ihrer Zeit der Mitmenschlichkeit einen Weg gebahnt hat, als Namenspatronin eines christlichen Krankenhauses viel zu wichtig. Denn wie keine Zweite hat sie Christsein mit Herz und Hand vorgelebt, wie es Pfarrer Christoph Wefers aus dem Seelsorgeteam des Klinikums in seiner Predigt formulierte.

 

Es gab also morgens als erstes einen Gottesdienst. War das in den Vorjahren ein Festgottesdienst, den der Klinikchor musikalisch gestaltete, und bei dem die Krankenhauskapelle bis auf den letzten Platz besetzt war, so durften 2020 allerdings nur die im Haus lebenden und arbeitenden Ordensschwestern teilnehmen. Der Klinikchor war natürlich auch nicht dabei. Und während sonst im Anschluss an den Gottesdienst die Mitglieder des Direktoriums ausschwärmten, alle Patienten besuchten und jedem eine Rose und ein Rosinenbrötchen überreichten, bekamen die Patienten diesmal beides mit dem Mittagessen gereicht. Was es mit dem Rosenwunder (dazu später mehr) auf sich hat, das konnten sie in einem kleinen Flyer nachlesen.

 

Pflegedirektor Oliver Schömann und Therese Schneider waren nach dem Gottesdienst (Corona hin, Corona her) dennoch im ganzen Haus unterwegs und verteilten als kleines Zeichen des Dankes und der Wertschätzung Rosen und Rosinenbrötchen an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Während die eine darauf quasi schon gewartet hatte, wurde der andere dadurch an den Namenstag der heiligen Elisabeth wieder erinnert. Und es gab auch durchaus Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, denen Elisabeth von Thüringen bis dato wenig bis gar nichts sagte. – In einem Klinikum, in dem Menschen aus aller Herren Länder und Kulturen zusammenarbeiten, nicht anders zu erwarten.

 

 

Marienhaus Klinikum St. Josef Bendorf

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56170 Bendorf
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Marienhaus Klinikum St. Antonius Waldbreitbach

Margaretha-Flesch-Straße 4
56588 Waldbreitbach
Telefon:02638 923-9
Telefax:02638 923-5626
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Marienhaus Klinikum St. Elisabeth Neuwied

Friedrich-Ebert-Straße 59
56564 Neuwied
Telefon:02631 82-0
Telefax:02631 82-1243
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