Unsere Geschichte

Das Marienhaus Klinikum gehört mit den Standorten St. Josef Bendorf, St. Elisabeth Neuwied, St. Antonius Waldbreitbach und der Reha Rhein-Wied zur Marienhaus Unternehmensgruppe.

Bereits 1863 wurde die Ordensgemeinschaft der Waldbreitbacher Franziskanerinnen von Mutter M. Rosa Flesch gegründet. Aus ihrer christlichen Verantwortung heraus kümmerten sich die Ordensschwestern um Kranke, Alte, Kinder und Menschen, die entwurzelt und benachteiligt waren.

Seit 1863 wuchs die Gemeinschaft derart schnell, dass nach nur fünfzehn Jahren bereits mehr als 100 Schwestern in 22 Niederlassungen arbeiteten. Und immer wieder erreichten die Schwestern neue Anträge von Städten und Gemeinden mit der Bitte, sich um die Kinder, Kranken und Alten zu kümmern.

Infolge des Kulturkampfgesetzes musste jede neue Niederlassung auf den Privatnamen einer Schwester eingetragen werden - für den Orden eine äußerst unsichere und unbefriedigende Regelung, wie die 1890 gewählte Generaloberin Mutter Agatha Simon erkannte. In einem Schreiben vom 18. April 1891 bat sie deshalb den preußischen Kultusminister in Berlin um die “Erlangung von Korporationsrechten”. Eine Bitte, die mehr als zehn Jahre lang unerfüllt bleiben sollte.

Erst 1903 erhielt die Gemeinschaft den gewünschten Bescheid und infolge wurde die Marienhaus GmbH gegründet. Ihr Zweck war laut Gesellschaftsvertrag vom 19. Januar 1903 die “Errichtung und Verwaltung von Kranken- und sonstigen Wohltätigkeitsanstalten und Nutzbarmachung der derselben zugehörigen Immobilien, um diesen Zweck erreichen zu können“.

Marienhaus Unternehmensgruppe

Ende 2011 haben die Waldbreitbacher Franziskanerinnen ihre Einrichtungen in die Marienhaus Stiftung überführt. Diese Stiftung, die ihren Sitz in Waldbreitbach hat, hat die Ordensgemeinschaft im Herbst 2011 gegründet. Mit diesem Schritt hat die Gemeinschaft die Weichen für die Zukunft der bisher ordenseigenen Marienhaus GmbH gestellt. - Auch wenn die Waldbreitbacher Franziskanerinnen jetzt die Letztverantwortung für ihre Werke abgeben, so sollen die Einrichtungen der Marienhaus Unternehmensgruppe auch in Zukunft im Sinne des Ordens und seiner Gründerin, der seligen Mutter Rosa Flesch, als christliche Einrichtungen weiter gestaltet und entwickelt werden. 

Die Marienhaus Stiftung in Neuwied ist einer der größten christlichen Träger von sozialen Einrichtungen in Deutschland. 

Zum Unternehmen zählen

  • 15 Krankenhäuser (an 25 Standorten)
  • 21 Alten- und Pflegeheime
  • 3 Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen
  • 10 stationäre und ambulante Hospize
  • 7 Bildungseinrichtungen und
  • 4 weitere Einrichtungen

Die Einrichtungen liegen in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland, insgesamt arbeiten in der Trägerschaft etwa 13.800 Frauen und Männer. 

Geschäftsführer der Marienhaus Holding GmbH, die für die Integration und Steuerung der Marienhaus Unternehmensgruppe verantwortlich ist, sind Schwester Marianne Meyer, Dr. Günter Merschbächer und Dr. Heinz-Jürgen Scheid. Vorsitzender des sechsköpfigen Aufsichtsrates ist WP/StB Hansgünter Oberrecht.

Das gesamte Unternehmen ist in Sparten (darunter drei rechtlich selbstständige GmbHs) organisiert. Geschäftsführer sind Marc Gabelmann, Bernhard Inden, Michael Osypka, Dr. Klaus-Peter Reimund und Alexander Schuhler.

Marienhaus Klinikum St. Josef Bendorf

Reha Rhein-Wied

Andernacher Straße 70
56564 Neuwied
Telefon:02631 3970-0
Telefax:02631 3970-70
Internet: www.reha-rhein-wied.de www.reha-rhein-wied.de
Kontaktseite

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