Eröffnung der kernsanierten Räumlichkeiten

Marienhaus Klinikum St. Elisabeth Neuwied lud am 23. Juni zur Einweihung des kernsanierten Bettentraktes ein

von links: Der Ärztliche Direktor Prof. Christof Schenkel-Häger mit dem neuen Pflegedirektor Oliver Schömann, die kaufmännische Direktorin Claudia Hoffmann, der Krankenhausoberin Therese Schneider, dem Vorsitzenden des Vorstandes der Marienhaus Stiftung Dr. Heinz-Jürgen Scheid und Fürstin Isabelle zu Wied bei der Eröffnung der Carmen Sylva-Station auf Ebene 6.

27.06.2017

„Ich bin stolz, auf die neuen Behandlungs- und Unterbringungsmöglichkeiten und freue mich, dass wir die Einweihung heute gemeinsam festlich begehen“, begrüßte Claudia Hoffmann, die kaufmännische Direktorin des Marienhaus Klinikums, die zahlreichen Besucher bei der Inbetriebnahme des so genannten Bauabschnitts 2.1. Rund 170 Personen waren der Einladung gefolgt, um sich an diesem Tag das kernsanierte sechsstöckige Bettenhaus auf der alten rechten Haushälfte anzusehen. Sie waren begeistert von den neuen Patientenzimmern und der Wohlfühlatmosphäre des Gebäudes.

Die gesamten Umbauarbeiten erfolgten in den vergangenen zwei Jahren im laufenden Betrieb. Neben der Baustelle fand der „normale“ Krankenhausbetrieb weiter statt. Neben der sichtbaren optischen Verschönerung der Räume wurden vor allem alle krankenhausspezifischen Installationen erneuert: Elektro, Abwasser, Wasser, Schwesternruf, EDV, medizinische Gasversorgung, Lüftungstechnik, Heizung und Kommunikationseinrichtungen. Insgesamt stehen im sanierten Bettenhaus 51 Patientenzimmer zur Verfügung. Diese sind nur noch 1- und 2-Bett-Zimmer mit jeweils eigener Nasszelle und bieten den gleichen Qualitätsstandard wie die Zimmer im Erweiterungsbau. Außerdem gibt es zehn neue Arzt- und Untersuchungszimmer sowie diverse Nebenräume wie Stationsstützpunkte, Behinderten-WCs und ähnliches.
 
„Insgesamt wurde im Bauabschnitt 2.1 eine Fläche von 4.000 m² saniert“, so Dr. Heinz-Jürgen Scheid, der Vorsitzende des Vorstandes der Marienhaus Stiftung, in seiner Ansprache. „Und dafür sind rund 10.1 Millionen Euro investiert worden. Etwa die Hälfte dieses Betrages hat das Land übernommen, den übrigen Teil haben wir aus Eigenmitteln finanziert.“

Ein besonderes Schmuckstück ist Ebene 2, auf der nun alle Stationen der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin gebündelt sind. Alle kranken Kinder vom Säugling bis zum Teenager werden künftig hier versorgt. Und dank der besonderen Unterstützung des Fördervereins Sonnenschein, der rund 45.000 Euro spendete, konnten diese Stationen auch besonderes kindgerecht gestaltet werden. Nur die Kinderintensivstation verbleibt aus medizinischen Gründen in der Nähe des Kreißsaals auf Ebene 3.

 

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