




Physiotherapeutin, Therapeutische Leitung Reha Rhein-Wied

Physiotherapeutin

Physiotherapeutin

Physiotherapeutin

Physiotherapeutin

Physiotherapeut

Im Fokus unseres ergo- und physiotherapeutischen Handelns steht stets der Patient mit seinen individuellen Beschwerden. Mit zurzeit insgesamt 16 Ergo-, Physio- und Lymphtherapeuten betreuen wir Patienten auf allen Stationen des Marienhaus Klinikums St. Elisabeth Neuwied. Dabei orientieren wir uns an den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und passen die Ergo- und Physiotherapie an die individuellen gesundheitlichen Bedürfnisse unserer Patienten an.
Die Grundsätze unserer Arbeit
Der Behandlungsschwerpunkt in der Klinik für Orthopädie liegt in der Mobilisation von Total-Endoprothesen (künstliche Hüft- und Kniegelenke). Wir möchten, dass unsere Patienten nach einem Unfall oder einer Operation schnell wieder mobil werden und sich schmerzfrei bewegen können. Das Ziel der Behandlung ist es, in der Akutphase eine gute Beweglichkeit des Gelenkes bei bestmöglicher Gangstabilität zu erreichen. Dabei werden Patienten auch beim Zurechtfinden im Alltag durch die Physio- und Ergotherapie unterstützt. Der frühzeitige Beginn einer Physiotherapie/ Ergotherapie ist mitentscheidend für eine gute und schnelle Genesung und die baldige Verlegung in ein Reha-Zentrum oder nach Hause. Im Vordergrund steht dabei das eigene Handeln zu hinterfragen, den aktuell besten Erkenntnisstand zum jeweiligen Thema einzuholen und das eigene Vorgehen dementsprechend zu reflektieren (EBP). Oberstes Ziel unserer Arbeit ist die optimale physiotherapeutische/ ergotherapeutische Versorgung der Patienten. Unter dieser Voraussetzung sind die standardisierten physiotherapeutischen/ ergotherapeutischen Interventionen zur Versorgung unserer Patienten konzipiert und im ständigen Wandel in Absprache mit dem ärztlichen und pflegerischen Team. Die Implementierung neuester Leitlinien ist für uns eine routinierte Selbstverständlichkeit.
Des Weiteren werden mit großem Erfolg künstliche Schultergelenke und sogenannte Schlüssellochoperationen an verschiedenen Gelenken nachbehandelt.
Zum Behandlungsspektrum der Klinik für Wirbelsäulenchirurgie/Neurotraumatologie gehören sowohl operativ als auch konservativ therapierte Patienten.
In diesen drei Bereichen stehen wir mit unserem Spezialwissen und modernsten nicht- und post-operativen Verfahren an Ihrer Seite.
Auf der Frühgeborenenstation werden die Säuglinge von spezialisierten Physiotherapeuten nach der Vojta Methode und dem Bobath (Kinder)-Behandlungskonzept therapiert. Bei den Neugeborenen werden diese Behandlungsmethoden zur Verbesserung von pathologischen Zuständen, aber auch zur Förderung der motorischen und sensiblen Kindesentwicklung eingesetzt.
Die Ergo- und Physiotherapie sind wichtige Aspekte, um den Kindern und Jugendlichen den Umgang mit Schmerz zu erleichtern. Übergeordnete Ziele unserer Behandlung sind immer die Verbesserung der Lebensqualität und das Wiederentdecken der Freude an der Bewegung. Gezieltes Ausdauertraining in Kombination mit Koordinationstraining sowie die Wahrnehmungsschulung und Entspannung sind wichtige Therapieeinheiten, um Grenzen des eigenen Körpers zu erfahren.
Der Name Palliativ wird von dem lateinischen Wort „pallium“ (Mantel) abgeleitet und bedeutet: mit einem Mantel bedecken, beschützen, bewahren. Die physiotherapeutische Palliativ-Behandlung von schwerst- und sterbenskranken Patienten ist determiniert durch ein multidisziplinäres Team (ärztlichen, pflegerischen, physio- und ergotherapeutischen Integration), die nicht nur die körperlichen Beschwerden der Patienten, wie Schmerzen, Atemnot und Schwäche, sondern auch ihre psychosozialen Probleme, wie z. B. Isolation und Würdeverlust durch Immobilität, berücksichtigt.
Indikationen für Palliative Physiotherapie
Der Einsatz von Physiotherapie/ Ergotherapie widmet sich nach der medikamentösen Therapie (Chemo) zur Regeneration des Patienten bzw. unterstützend für den Transfer in den ambulanten, häuslichen Bereich. Dies geschieht z. B. durch die Hilfsmittelversorgung, das Unterweisen der Angehörigen im Umgang (Handling) mit dem Patienten oder die Organisation der ambulanten Weiterbehandlung durch andere Physiotherapeuten/ Ergotherapeuten der Reha Rhein-Wied (auch in Form von Hausbesuchen).
Die Physiotherapie am Brustzentrum des Marienhaus Klinikums St. Elisabeth Neuwied ist eine wichtige Rehabilitationsmaßnahme, die nach einer Brustoperation zum Einsatz kommt. Speziell abgestimmte Therapieeinheiten mit funktionellen Aspekten unterstützen den individuellen Genesungsprozess.
Von wesentlischer Bedeutung ist es, die begrenzte Ressource Physiotherapie optimal und zielgerichtet im Bereich der Intensivstation zu nutzen, da die Physio- und Ergotherapie Behandlungen täglich erfolgen, auch samstags, sonntags und an Feiertagen. Die Rahmenbedingungen der intensivmedizinischen Umgebung stellen kein Hindernis für Physiotherapie/ Ergotherapie dar. Die Sicherheit des Patienten und die korrekte Anwendung der physiotherapeutischen/ ergotherapeutischen Intervention gestaltet sich aber anders als auf anderen Stationen des Krankenhauses. In der Intensivmedizin geht es vorwiegend um Atemtherapie, Mobilisation und Gehfähigkeit, Aktivitäten des täglichen Lebens, verbunden mit grundlegender Stabilisation der Haltung. Die Physiotherapie und Ergotherapie findet durch unser geschultes, interdisziplinäres Teams statt.
Besondere Physio-/ Ergotherapeutische Leistungen
In der Akutgeriatrie wird interdisziplinär daran gearbeitet, die Patienten sowohl medizinisch, psychologisch als auch physiotherapeutisch bestmöglich zu behandeln, um ein integrieren im Alltag zu vereinfachen und gegebenenfalls auch, um die passende häusliche Versorgung zu erarbeiten.
Ein Erst/Anamnesegespräch gibt Aufschluss über den Ist-Zustand des Patienten sowie ist es eine Orientierung zur Gestaltung der individuellen Therapie Maßnahmen.
In den Aufgabenbereich der Physiotherapie fällt unter anderem auch der tägliche Austausch mit allen beteiligten Fachbereichen. Es ist uns wichtig, den Patient auf allen Ebenen zu betrachten.
Entsprechende Testungen zu Beginn sowie am Ende des Aufenthalts dienen zum Erfassen von Fortschritten und geben wichtige Einblicke in den aktuellen Zustand des Patienten.
Zu unseren Angeboten gehören: Ergotherapie, Gruppenbehandlungen, Anleitung & Anweisung an Trainingsgeräten, Lymphdrainage, Atemgymnastik, Tapen und Hilfestellung bei der Wahl der benötigten Hilfsmittel.
Nach einer interdisziplinären Diagnostik durchläuft der Patient innerhalb seiner Teilnahme am Programm der Schmerztagesklinik ein strukturiertes Behandlungssystem.
Dieses setzt sich aus ärztlich/medizinischen, physiotherapeutischen und psychologisch-schmerztherapeutischen Bausteinen zusammen.
Dies wird auch als multimodales Therapiekonzept bezeichnet.
Die einzelnen Bausteine finden über den Tag verteilt zu festen Terminen statt, in Form von Gruppenanwendungen sowie einzeltherapeutischen Maßnahmen.
So ergibt sich ein "Netzwerk" unterschiedlicher Maßnahmen mit dem Ziel den Patienten möglichst viele Techniken und Wege im Sinne der Selbsthilfe zu vermitteln, die er dann langfristig im alltäglichen Kontext einsetzen kann.
Grundlage dafür liefert ein bio-psycho-soziales Schmerzmodell.