Das Enneker Forum Tegernsee zählt zu den etablierten Fachformaten im Bereich der medizinischen Krisen- und Versorgungsstrukturen. Im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung stand die Frage, wie Krankenhäuser, Rettungsdienste, Leitstellen und der ambulante Sektor in Szenarien der zivilen Verteidigung künftig noch enger und strukturierter zusammenwirken können.
Das Forum folgt dabei einem klar strukturierten und bewusst kompakten Format: Über drei Tage hinweg setzen kurze Impulsreferate von maximal zehn Minuten thematische Schwerpunkte, die anschließend im Plenum intensiv diskutiert werden. Insgesamt nahmen 67 Expertinnen und Experten aus verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens teil.
Prof. Wölfl war in dieses hochkarätige Fachumfeld eingebunden und beteiligte sich aktiv an den Diskussionen. In einem eigenen Kurzimpuls sprach er zum Thema „Aktuelle (internationale) Trainingsformate – gegen klinische Fähigkeitslücken“ und beleuchtete dabei Ansätze zur Sicherung und Weiterentwicklung klinischer Handlungskompetenz in komplexen Versorgungssituationen.
Das diesjährige Fazit des Forums fällt deutlich aus: Die gesamtgesellschaftliche Aufgabe der zivilen Verteidigung gewinnt weiter an Kontur. Der Schwerpunkt des EFT2026 lag auf dem Übergang von der Analyse zur praktischen Umsetzung – ein Schritt, der nach einhelliger Einschätzung der Teilnehmenden erfolgreich vollzogen wurde. Damit setzte das Enneker Forum Tegernsee erneut wichtige Impulse für die Weiterentwicklung der Versorgungsstrukturen im Gesundheitswesen.


