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Marienhaus
Drei medizinische Fachkräfte in blauer und lila Schutzkleidung arbeiten gemeinsam an einem Patienten mit Beatmungsgerät und medizinischen Monitoren
Eingangsbereich eines modernen Gebäudes mit Glasvordach, umgeben von grünen Büschen und Bäumen.
Neun medizinische Fachkräfte in blauer Arbeitskleidung stehen in einem Krankenhausflur und lächeln in die Kamera
Drei medizinische Fachkräfte in Arbeitskleidung lächeln und unterhalten sich in einem hellen Raum
Modell des menschlichen Verdauungstrakts mit Magen, Leber und Bauchspeicheldrüse, gehalten von Person in blauer Kleidung, Zeigestab zeigt auf Bauchspeicheldrüse.
Modell des menschlichen Verdauungstrakts mit Magen, Leber und Bauchspeicheldrüse, gehalten von Person in blauer Kleidung, Zeigestab zeigt auf Bauchspeicheldrüse.

PD Dr. Götz Lutterbey

Götz Lutterbey

Chefarzt / Facharzt für Radiologie, Schwerpunktbezeichnung Neuroradiologie

02631 82-1491/1674
goetz.lutterbey@marienhaus.de

Weiterbildungsbefugnisse

  • Radiologie: 60 Monate
  • Neuroradiologie: 36 Monate (in Kooperation mit Dr. Ingo Kureck, Praxis Dr. von Essen, Koblenz)

 

Weiterbildungskonzept Radiologie

Ziel

Ziel ist, dem in Weiterbildung befindlichen Arzt die im Weiterbildungskatalog vorgeschriebenen radiologischen Kompetenzen möglichst in der vorgeschriebenen Weiterbildungszeit so zu vermitteln, dass ein breites Basiswissen auf hohem Niveau erworben werden kann und die Spezialkenntnisse der Abteilung vermittelt werden. Außerdem soll das Bewusstsein des Arztes hinsichtlich seiner Verantwortung gegenüber Patient, Arbeitgeber und Umfeld gestärkt werden.

Weiterbildungszeit

Die Weiterbildungszeit beträgt 60 Monate. Nach der neuen Weiterbildungsordnung kann die gesamte Zeit (5 Jahre) im Gebiet Radiologie abgeleistet werden oder 4 Jahre Radiologie und 12 Monate in Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung.

Weiterbildungsinhalte

Allgemein
Unter Berücksichtigung gebietsspezifischer Ausprägungen beinhaltet die Weiterbildung auch den Erwerb von Kenntnissen, Erfahrungen und Fertigkeiten in:

  • ethischen, wissenschaftlichen und rechtlichen Grundlagen ärztlichen Handelns
  • der ärztlichen Begutachtung
  • den Maßnahmen der Qualitätssicherung und des Qualitätsmanagements
  • der ärztlichen Gesprächsführung einschließlich der Beratung von Angehörigen
  • psychosomatischen Grundlagen
  • der interdisziplinären Zusammenarbeit
  • der Ätiologie, Pathophysiologie und Pathogenese von Krankheiten
  • der Aufklärung und der Befunddokumentation
  • labortechnisch gestützten Nachweisverfahren mit visueller und apparativer Auswertung (Basislabor)
  • medizinischen Notfallsituation
  • den Grundlagen der Pharmakotherapie einschließlich der Wechselwirkung
  • der Arzneimittel und des Arzneimittelmissbrauchs
  • der allgemeinen Schmerztherapie
  • der interdisziplinären Indikationsstellung zur weiterführenden Diagnostik
  • einschließlich der Differentialindikation und Interpretation radiologischer Befunde im Zusammenhang mit gebietsbezogenen Fragestellungen
  • Betreuung von Schwerstkranken und Sterbenden
  • den psychosozialen, umweltbedingten und interkulturellen Einflüssen auf die Gesundheit
  • gesundheitsökonomischen Auswirkungen ärztlichen Handelns
    den Strukturen des Gesundheitswesens

 

Fachspezifische Weiterbildungsinhalte

Vermittlung von Kenntnissen, Erfahrungen und Fertigkeit in

  • der Indikation mit ionisierenden Strahlen und kernphysikalischen Verfahren zu untersuchenden Erkrankungen
  • den radiologischen Untersuchungsverfahren mit ionisierenden Strahlen einschließlich ihrer Befundung
  • der Magnetresonanzverfahren und Spektroskopie einschließlich ihrer Befundung
  • der Sonographie einschließlich ihrer Befundung
  • den interventionell-radiologischen Verfahren, auch interdisziplinärer Zusammenarbeit
  • Analgesierungs- und Sedierungsmaßnahmen einschließlich der Behandlung
  • akuter Schmerzzustände
  • der Erkennung und Behandlung akuter Notfälle einschließlich
    lebensrettender Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Vitalfunktion und Wiederbelebung
  • den Grundlagen der Strahlenbiologie und Strahlenphysik bei Anwendung ionisierender Strahlen am Menschen
  • den physikalischen Grundlagen der Magnetresonanzverfahren und Biophysik einschließlich der Grundlagen der Patientenüberwachung sowie der Sicherheitsmaßnahmen für Patienten und Personal
    den Grundlagen des Strahlenschutzes beim Patienten und Personal
    einschließlich der Personalüberwachung sowie des baulichen und apparativen Strahlenschutzes
  • der Gerätekunde

 

Weiterbildung im Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie/Nuklearmedizin des Marienhaus Klinikums St. Elisabeth Neuwied

Bei Arbeitsbeginn sind obligatorisch:

  • Vorstellung in der Abteilung
  • Vorstellung im Hause
  • Verschwiegenheitsliste
  • Strahlenschutzbelehrung   
  • Eintrag in Kürzelliste
  • Abarbeitung der Geräteliste (Medizinproduktgesetz – MPG, entsprechend des Arbeitseinsatzes)

 

Ablaufplan der Weiterbildung zum Facharzt für Radiologie

1. Jahr

Im Institut werden pro Jahr ca. 50.000 Röntgenbilder angefertigt. Vermittlung von Kenntnissen, Erfahrungen und Fertigkeiten in der Röntgendiagnostik.

Thema

  • Anatomie – Röntgen, CT, MRT
  • Strahlenschutz
  • Erstellung von Röntgenbefunden
  • Gerätetechnik
  • Gesetzliche Grundlagen
  • Risikoaufklärung
  • Medizinische Notfallsituationen

 

Nach 6 Monaten erste Unfallchirurgische Konferenz (unter Aufsicht).
Nach 12 Monaten erster Bereitschaftsdienst (unter Aufsicht).

Pflicht

  • Teilnahme an klinisch-radiologischen Konferenzen
    • Medizinische Klinik  (täglich)
    • Intensivstation (täglich)
    • Urologie (einmal wöchentlich)
    • Allgemein-, Visceral- und Gefäßchirurgie (viermal wöchentlich)
    • Unfallchirurgie (täglich)
    • Pädiatrie (einmal wöchentlich)
    • Onko-Board (wöchentlich)
    • Brustzentrum (wöchentlich)
    • Gefäßkonferenz (täglich)
  • Qualitätskontrolle Röntgenbilder gemeinsam mit den MTRA´s (mind. viermal pro Jahr)
  • Erwerb der Fachkunde Notfalldiagnostik, Thorax und CT nach 12 Monaten
  • Erlangung von Zertifizierungspunkten
  • Abgabe der externen Weiterbildungsbescheinigungen zur Dokumentation innerhalb der Abteilung und zur Weitergabe an den Ärztlichen Direktor
  • Referate über radiologische Themen

 

Erwünscht

  • Mitgliedschaft in der Deutschen Röntgengesellschaft (gleichzeitig Erhalt der Zeitschrift Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren)
  • Mitgliedschaft im Berufsverband (Zeitschrift Der Radiologe)

 

Ausbildungsziel

  • „Fit“ in Skelettdiagnostik einschließlich Knochentumoren und Kinderradiologie
  • Gute Kenntnisse in der Röntgenthoraxdiagnostik einschließlich Kinderradiologie

 

2. Jahr

  • Vermittlung von Kenntnisse, Erfahrungen und Fertigkeiten in der Computertomographie (64-Zeilen-CT)
  • Ca. 5 000 Untersuchungen pro Jahr einschließlich Polytraumata, Neuroophthalmologischer Untersuchungen, CT-Angio, CT-Coronarangiographie, virtuelle Koloskopie
  • Computerrekontruktionen (2 und 3 dimensional)
    • CT-Anatomie (Vertiefung)
    • Strahlenschutz
    • Befunderstellung
    • Gerätetechnik

 

 3. Jahr

  • Vermittlung von Kenntnissen, Erfahrungen und Fertigkeiten in der Kernspintomographie
  • Ca. 2 500 Patienten pro Jahr
    • MRCP, MR-Angio, Neuroophthalmologische Radiologie, Neuropädiatrische Radiologie, Kardio-MRT
  • Vertiefung der MRT-Anatomie
  • Gerätetechnik
  • Befunderstellung

 

4. Jahr

Ergänzend zum jeweiligen Arbeitsplatz:

  • Mammadiagnostik – alle ergänzenden Maßnahmen
    möglich einschließlich minimalen invasiven Mammainterventionen plus
    MR-Mamma
  • Interventionelle Radiologie
  • Sonographie (in Kooperation mit den Kliniken des Hauses)

 

5. Jahr

Ergänzend zum jeweiligen Arbeitsplatz: Vertiefung und Vervollständigung der Kenntnisse, Erfahrungen und Fertigkeiten des Gesamtfaches Radiologie

Geboten werden

  • Doppelbefundung mit konstruktiver Kritik
  • Mindestens 75 strukturierte Unterrichtsstunden pro Jahr (Inhalte: Radiologische Themen, Qualitätsmanagement, Leitbild, Ethik, Quiz)
  • Mindestens 1 Mitarbeitergespräche pro Jahr (eines davon gem. §8 WBO)
  • Zum Selbststudium stehen zur Verfügung
    • eine große Bibliothek
    • große Fallsammlung
      • Rö.-Thorax
      • Rö.-Skelett
      • CT Schädel
      • CT Abdomen/Becken
      • CT Neuroophthalmologische Fragestellungen
      • Mammadiagnostik
      • Internet
      • Teilnahme an fachfremden hausinternen Weiterbildungsveranstaltungen
      • Teilnahme an klinisch-pathologischen Konferenzen
      • Teilnahme internen Fortbildungen (Mitarbeiter der Abteilung, des Krankenhauses und externe Referenten)
      • Teilnahme an externen Fortbildungsveranstaltungen
      • Bei Bedarf Vermittlung von Hospitationen


Die Weiterbildung wird individuell an den Kenntnisstand (erworben in einer Praxis oder einem anderen Krankenhaus) angepasst. Die volle Weiterbildungsermächtigung, die apparative Ausstattung, das vorhandene Lehrmaterial und der Wille aller potentiellen „Lehrer“ (CA, OA, FA) ermöglichen die Weiterbildung zum Facharzt für Radiologie, sowohl nach der alten als auch nach der neuen Weiterbildungsordnung.

Teilnahme an externen Fortbildungen (Kosten werden großteils übernommen)

Vita

Beruflicher Werdegang

  • 1985-1991 Studium der Humanmedizin an den Universitäten Bochum und Bonn, Abschluss des deutschen und amerikanischen Staatsexamens (FMGEMS)
  • 1992 Promotion
  • 1992-1993 Arzt im Praktikum Innere Abteilung I des Stadt-Krankenhauses Neuwied bei Prof. Dr. G.E. Feurle
  • 1993-2000 Assistenzarzt in der Radiologischen Klinik der Universität Bonn (Direktor: Prof. Dr. H. Schild) mit den Schwerpunkten: Schnittbildgebung, Interventionen und Neuroradiologie
  • 1998 Erteilung der Gebietsbezeichnung für Diagnostische Radiologie
  • 2000-2003 Oberarzt in der Abteilung Radiologie im Bundeswehr Zentralkrankenhaus Koblenz
  • 2001 Erlangung der Schwerpunktbezeichnung Neuroradiologie
  • 2003-2005 Oberarzt in der Radiologischen Klinik der Universität Bonn mit dem Schwerpunkt Schnittbildgebung und Forschung
  • 2005-2008 erneut Oberarzt in der Abteilung Radiologie im Bundeswehr Zentralkrankenhaus Koblenz
  • Juni 2008 Habilitation an der Universität Bonn
  • seit Juli 2008 Chefarzt im Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie/Nuklearmedizin im Marienhaus Klinikum St. Elisabeth Neuwied

Mitgliedschaften

  • Deutsche Röntgengesellschaft e. V.
  • Berufsverband der Deutschen Radiologie e. V.
  • Radiological Society of North America (RSNA)
  • Gesellschaft für Pädiatrische Radiologie
  • AGIR Arbeitsgemeinschaft Gefäßerkrankung und interventionelle Radiologie
Kontakt
Marienhaus Klinikum St. Elisabeth Neuwied
Friedrich-Ebert-Straße 59
56564 Neuwied
Telefon 02631 82-0
Fax 02631 82-1243
e-Mail info@marienhaus-klinikum.de
Marienhaus Klinikum St. Antonius Waldbreitbach
Margaretha-Flesch-Straße 4
56588 Waldbreitbach
Telefon 02638 923-9
Fax 02638 923-5626
e-Mail info@marienhaus-klinikum.de
Reha Rhein-Wied
Andernacher Straße 70
56564 Neuwied
Telefon 02631 3970-0
Fax 02631 3970-70
e-Mail info@reha-rhein-wied.de
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