




Psychologischer Psychotherapeut
Persönliches Profil

Psychologische Psychotherapeutin i.A.
Kinder- und Jugendpsychotherapeutin i.A.

Psychologische Psychotherapeutin



Die Klinische Psychologie versteht sich als Fachbereich der angewandten Psychologie.
Wir bieten abteilungsübergreifend spezifische Expertisen in den Bereichen Diagnostik, Beratung, Therapie, Prävention und Krisenintervention im Rahmen der Akutversorgung in unserem Klinikum an.
Einerseits leisten wir dies im Liaisonverfahren, d.h. mit einer festen Teamanbindung an eine Fachabteilung. Andererseits sind wir auch im Konsilverfahren tätig, d.h. können bei Bedarf (z.B. bei einer Krisenintervention nach einem Unfallereignis) zur Unterstützung hinzugezogen werden.
Nachfolgend möchten wir uns und unsere vielfältigen Aufgabenbereiche kurz vorstellen.
Im Rahmen der geriatrischen Behandlung unterstützt die Klinische Psychologie ältere Patientinnen und Patienten bei der Bewältigung psychischer und emotionaler Belastungen, die im Zusammenhang mit Erkrankungen, körperlichen Einschränkungen oder Veränderungen der Selbstständigkeit - kurz mit belastenden Lebenssituationen - auftreten können.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der neuropsychologischen Diagnostik. Mithilfe standardisierter Verfahren können kognitive Veränderungen sowie Hinweise auf depressive Symptome erfasst und im Rahmen der weiteren Behandlung berücksichtigt werden.
Die psychologische Behandlung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem multiprofessionellen geriatrischen Behandlungsteam.
Während eines stationären Aufenthaltes im Brust- oder im Gynäkologischem Krebszentrum werden betroffene Menschen psychoonkologisch betreut. Das Gespräch richtet sich ganz nach persönlichen Bedürfnissen. Je nach Wunsch können die Gespräche folgende Inhalte haben:
Weitere einzelne Beratungsgespräche sind auch nach einem stationären Aufenthalt grundsätzlich möglich.
Im Rahmen eines stationären Aufenthalts in der Allgemeinen Pädiatrie und der Kinderurologie können für Kinder und Jugendliche vielfältige Belastungen auftreten. Umgekehrt können aber auch psychische Belastungen körperliche Beschwerden mit verursachen oder begünstigen. Im Rahmen eines stationären Aufenthalts kann in Absprache mit den behandelnden Ärztinnen und Ärzten eine psychologische Mitbeurteilung und/oder unterstützende Begleitung erfolgen.
Mögliche Themenfelder sind:
Auf der Palliativstation werden schwerstkranke Menschen und deren Familien sowie nahestehende Bezugspersonen durch ein interdisziplinäres Team behandelt und unterstützt. Im Mittelpunkt steht nicht die Heilung der Erkrankung, sondern die Verbesserung der Lebensqualität der betroffenen Menschen, um auch in dieser Zeit ein selbstbestimmtes und lebenswertes Leben zu ermöglichen. Neben medizinischer und pflegerischer Begleitung erfolgen in diesem Rahmen auch Hilfsangebote durch Seelsorge, Sozialdienst, Physiotherapie und Psychologie.
Wir bieten betroffenen Menschen und auch deren Angehörigen Unterstützung bei der Krankheitsverarbeitung in emotional schwierigen Situationen an. Wir geben zudem Informationen über weitere Unterstützungsmöglichkeiten im ambulanten Bereich.
Chronische Schmerzen können weitreichende Konsequenzen haben, die das gesamte Leben und den Lebensalltag der erkrankten Menschen betreffen oder gar bestimmen. Es kann in diesem Zusammenhang zur Entwicklung von Folgeproblemen wie Depressionen oder Ängsten kommen. Umgekehrt können aber auch psychische Belastungen wie beispielsweise Stress die Chronifizierung von Schmerzen begünstigen.
Im Rahmen der sogenannten tagesklinischen oder stationären „Interdisziplinären multimodalen Schmerztherapie“ (IMST) bildet die Psychologie einen feste Behandlungssäule.
Ein vorrangiges Ziel liegt in der Steigerung des Selbstwirksamkeitserlebens im Umgang mit den auftretenden Beschwerden bzw. den schmerzbedingten Alltagsfolgen.