Klinik für Orthopädie

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  • Infomaterial
  • Zertifizierungen

Dr. Markus Dücker

Chefarzt und Leiter der Physiotherapie St. Josef Bendorf / Facharzt für Orthopädie, Zusatzbezeichnungen: Spezielle Orthopädische Chirurgie, Physikalische Therapie, Manuelle Therapie, Sportmedizin

Tanja Simmat

Chefarztsekretariat

Ab dem 1. Januar 2021 finden die ambulanten Sprechstunden im St. Elisabeth Neuwied statt.

Terminvereinbarung: Mo - Fr. von 8:00 - 11:00 Uhr
Telefon: 02631 82-2065

Montag
Schulter, obere Extremität
Oberarzt Dr. Stefan Roland

Dienstag 
Privatsprechstunde
Chefarzt Dr. Markus Dücker

Mittwoch
Knie, Kinderorthopädie
Oberarzt Dr. Jürgen Fey

Donnerstag
Revisionsprechstunde
Chefarzt Dr. Markus Dücker

Freitag
Hüfte, Fuß, Sprunggelenk
Oberarzt Dr. Ulf Taubert

sowie nach Vereinbarung 
 

 

 

 

 

Dr. Markus Dücker

Chefarzt und Leiter der Physiotherapie St. Josef Bendorf / Facharzt für Orthopädie, Zusatzbezeichnungen: Spezielle Orthopädische Chirurgie, Physikalische Therapie, Manuelle Therapie, Sportmedizin

Dr. Jürgen Fey

Oberarzt / Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

Dr. Stefan Roland

Oberarzt / Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

Dr. Ulf Taubert

Oberarzt / Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

Zertifizierungen

In unserer Klinik für Orthopädie am Marienhaus Klinikum St. Elisabeth Neuwied werden alle operativen Maßnahmen im Bereich des Bewegungsapparates durchgeführt. Der Schwerpunkt unserer Klinik, die als EndoProthetikZentrum zertifiziert ist, liegt auf der Endoprothetik der großen Gelenke. Wir versorgen jährlich etwa 300 Patienten mit künstlichen Hüft-, ca. 300 Patienten mit künstlichen Knie- sowie mehr als 80 Patienten mit künstlichen Schultergelenken. Zudem führen wir im Jahr mehr als 150 Revisionseingriffe an Hüft-, Knie- und Schulterprothesen durch.

Unser Ziel ist es, unseren Patienten wieder ein mobiles Leben zu ermöglichen und die Lebensqualität zu steigern.

Wegen der Corona-Pandemie können derzeit leider die ansonsten regelmäßig stattfindenden Patienten-Informationsabende nicht stattfinden.

 

Hier geht`s zur Bildergalerie unserer Klinik und hier zu einem Film über unser Haus.

  • Leistungsspektrum: Hüft-, Knie-, Schulter-, Sprunggelenk-Endoprothetik
  • Leistungsspektrum: Fuß-OPs, Revision/Austausch, Kinder- und Sportorthopädie
  • Leistungsspektrum: Arthroskopische Operationen

Leistungsspektrum: Hüft-, Knie-, Schulter-, Sprunggelenk-Endoprothetik

Hüft-Endoprothetik

Wichtige Informationen vorab zu den verwendeten Hüftimplantaten: Immer wieder ist in den Medien von fehlerhaften Hüftimplantaten die Rede. Im Marienhaus Klinikum Bendorf - Neuwied - Waldbreitbach werden ausschließlich Hüftprothesen eingesetzt, die nachweislich dem höchsten Standard der Prüfstudien mit besten Ergebnissen in den Langzeitstudien entsprechen.

Bei fortgeschrittenem Gelenkverschleiß ist die Implantation eines künstlichen Hüftgelenkes erforderlich. Bei dieser Operation wird zunächst der durch die Arthrose zerstörte Hüftkopf entfernt, anschließend wird die Gelenkpfanne zur Aufnahme der künstlichen Hüftpfanne vorbereitet und diese dann implantiert. Im dritten Teil des Eingriffes wird ein Metallschaft in den Oberschenkelknochen eingesetzt und das Kunstgelenk nach Aufsetzen des passenden Hüftkopfes wieder reponiert. Anschließend erfolgt der Verschluss der Operationswunde.

Unserer Klinik stehen verschiedene Pfannen- und Schaft-Systeme zur Verfügung, d. h. wir haben, nach genauer digitaler präoperativer Planung, für jeden Patienten die passende Prothese. Hierzu wird anhand digital angefertigter Röntgenaufnahmen die jeweilige Prothese softwaregestützt am Computer individuell an der vorliegenden anatomischen Situation geplant. Von großer Bedeutung für die Wahl der Prothese sind folgende Faktoren: Das Alter des Patienten, die körperliche Verfassung vor der Operation und die anatomischen Voraussetzungen.

Bei Patienten jüngeren und mittleren Alters wird eine "zementfreie Prothese" ausgewählt, die ohne "Knochenzement" implantiert wird. In vielen Fällen ist auch die Implantation einer Kurzschaftprothese möglich.

Bei Patienten im fortgeschrittenen Alter ist es sinnvoll, aus Gründen der höheren primären Stabilität und Standfestigkeit, Schaft und/oder Pfanne durch "Knochenzement" zu fixieren. Es erfolgt dann die Implantation einer „teil- bzw. vollzementierten Prothese".
In den meisten Fällen kann der Ersatz des Hüftgelenkes durch eine sogenannte minimalinvasive Operationstechnik erfolgen. Die Vorteile hierbei sind eine Schonung der Muskulatur und die hierdurch beschleunigte Rehabilitation sowie die kosmetisch kleine Narbe.

Einen Sonderfall stellen Tumore oder Metastasen im Hüftkopf oder Schenkelhals dar. Hierzu stehen Spezialprothesen zur Verfügung.

Da es sich bei einer Hüftprothese um ein „Ersatzteil“ handelt, kann sie sich im Laufe der Zeit lockern. In diesem Fall ist eine Austauschoperation erforderlich. Hierbei werden der gelockerte Anteil (Hüftpfanne und/oder Prothesenschaft) ausgetauscht. Häufig sind Defekte im Knochen, vor allem im Bereich der Pfanne, auszubessern.

 

 

Knie-Endoprothetik

Bei fortgeschrittenem Gelenkverschleiß ist die Implantation eines künstlichen Kniegelenkes erforderlich. Bei dieser Operation werden zunächst die durch die Arthrose zerstörten Gelenkanteile entfernt. Ist nur der innere Gelenkabschnitt geschädigt, ist die Implantation einer sogenannten Schlittenprothese möglich, bei der nur der betroffene Gelenkabschnitt endoprothetisch ersetzt wird. Sind mehrere Gelenkanteile oder die Kniescheibe von dem Verschleiß betroffen, muss ein Oberflächenersatz, bei dem alle Gelenkanteile ersetzt werden, durchgeführt werden. In diesen Fällen kommt in unserer Klinik am häufigsten die Innex®-Prothese der Firma Zimmer® zur Anwendung. Die Prothesen sind durch ein bewegliches Polyethyleninlay gekennzeichnet - hiervon verspricht man sich eine längere Haltbarkeit der Prothese.

Im Falle einer nachgewiesenen Metallallergie besteht die Möglichkeit der Verwendung einer speziell beschichteten Prothese.

Bei einer starken Fehlstellung des Kniegelenkes im Sinne einer fortgeschrittenen X- oder O-Beinstellung mit begleitender ausgeprägter Lockerung der Seitenbänder muss eine so genannte teil- oder gekoppelte Prothese implantiert werden, um die Stabilität des Kniegelenkes wiederherzustellen. Dies ist nur in Ausnahmefällen notwendig. Diese Prothese findet auch, neben anderen speziellen Prothesensystemen, Anwendung bei Prothesenwechseloperationen, die in unserer Klinik häufig durchgeführt werden.

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Schulter-Endoprothetik

Bei fortgeschrittenem Gelenkverschleiß, insbesondere auch nach Oberarmkopftrümmerbrüchen, kann die Implantation eines künstlichen Schultergelenkes erforderlich sein. Hierbei wird der Oberarmkopf und ggf. auch die Pfanne endoprothetisch ersetzt, wobei die Prothese, je nach den individuellen Gegebenheiten, zementfrei oder zementiert implantiert werden kann. Zudem besteht fallabhängig auch die Möglichkeit zur Verwendung von Mini-Implantaten, sogenannten „stemless“ Prothesen oder die Durchführung eines reinen Ersatzes der Oberfläche des Gelenkes.

Zeitweise ist es auch erforderlich auf das Fehlen der stabilisierenden Rotatorenmanschette zu reagieren. Hierzu muss dann ein „inverses“ Schulterprothesenmodell implantiert werden. Bei diesen Modellen wird im Bereich der Gelenkpfanne eine sogenannte Glenosphäre eingesetzt. Dies ist ein kugelförmiger Aufsatz, unter der sich die Oberarmprothese unterhaken kann um somit, trotz fehlender Rotatorenmanschette,  einen stabilen Gelenklauf zu gewährleisten.

Alle Prothesenmodelle sind in unserem Hause vorrätig, so dass auch intraoperativ auf außergewöhnliche Situationen reagiert werden kann.

Nach der Operation erfolgt ein intensives krankengymnastisches und ergotherapeutisches Übungsprogramm, um eine gute Beweglichkeit und Funktion zu erzielen.

 

Sprunggelenk-Endoprothetik

Der Gelenkersatz am oberen Sprunggelenk stellt mit der Entwicklung der 3-Komponenten-Modelle und durch deren positive mittelfristige Ergebnisse eine Option in der Versorgung der rheumatoiden Arthritis und Arthrosen im Spätstadium dar. Die erforderliche Schmerzlinderung bzw. Schmerzbeseitigung, als wesentliches Ziel, kann in hohem Maße erwartet werden. Zudem ist die für die Sprunggelenks-Versteifung erforderliche längerfristige Entlastung nicht notwendig. Darüber hinaus bietet die Sprunggelenks-Endoprothese immer noch die Rückzugsmöglichkeit einer Versteifungsoperation, die nach wie vor eine seriöse, definitive Standardversorgung darstellt.

Leistungsspektrum: Fuß-OPs, Revision/Austausch, Kinder- und Sportorthopädie

Fußoperationen

Fußoperationen

Zu den Erkrankungen des Fußes gehören:

  • Angeborene Fußveränderungen (z.B. Klumpfuß, Sichelfuß) bei Säuglingen und Kleinkindern. Diese Erkrankungen gehören in den Bereich der Kinderorthopädie
  • Erworbene Fußfehlstellungen (Platt-, Knick-, Senk- und Spreizfuß)
  • Erworbene Veränderungen des Fersenbeins (hinterer oder unterer Fersensporn)
  • Zehenfehlstellungen (z.B. Hallux valgus, Hammer- oder Krallenzehen)
  • Arthrosen und sonstige Degenerationen der Fußwurzel- und Zehengelenke (Hallux rigidus, Gichtarthropathie, rheumatische Veränderungen)
  • Arthrosen und Instabilitäten des oberen und unteren Sprunggelenkes

Die meisten erworbenen Veränderungen werden operativ behandelt, wenn nicht-operative (konservative) Maßnahmen wie Einlagen, Auspolsterungen, Schuhzurichtungen nicht ausreichend sind.
In unserer Klinik werden alle operativen Verfahren an Sehnen und Knochen des Fußes durchgeführt, inklusive Umstellungsosteotomien von Hallux Valgus und Kleinzehendeformierungen.

 

Revision/Austausch
Nach Jahren kann es zur Lockerung einer implantierten Totalendoprothese kommen. In solchen Fällen sind mitunter komplexe Austauschoperationen notwendig, die ein Höchstmaß an Erfahrung erfordern.
Durch unsere langjährige Erfahrung  haben wir uns ein umfangreiches Materialspektrum an Prothesen und Ersatzstoffen angelegt.

 

Kinderorthopädie

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit liegt im Bereich der Kinderorthopädie. Zu den Krankheitsbildern, die in unserer Abteilung behandelt werden, gehören unter anderem:

  • Angeborene Fußdeformitäten (z.B. Sichelfuß, Klumpfuß, Zehenfehlstellungen, Spitzfuß)
  • Fußdeformitäten durch Nervenerkrankungen (z.B. spastische Lähmungen mit Spitzfuß, Spitzplattfuß und Hackenfuß)
  • Die Operationsmethoden bestehen hier in Sehnenverlängerungen und Sehnenverpflanzungen zur Umwidmung von Muskelfunktionen, so werden z. B. Beugemuskeln zu Streckmuskeln umfunktioniert
  • Am Kniegelenk die Behandlung von Knorpel-Knochen-Nekrosen mittels Unterfütterung und Knorpel-Knochen-Transplantation sowie die Beseitigung von Kniescheibendeformitäten und -verrenkungen
  • Beseitigung von Beinlängendifferenzen durch Wachstumsbremsung an den knienahen Wachstumsfugen und die Beseitigung von Achsfehlstellungen wie X- oder O-Bein durch knöcherne Umstellung oder einseitige Bremsung der Wachstumsfuge
  • Angeborene Fehlbildungen des Hüftgelenkes wie Verrenkungen, Fehlstellungen des Schenkelhalswinkels, Verbesserung der Hüftkopfüberdachung durch entsprechende Eingriffe am Becken (Umstellungen und Pfannenschwenkungen durch Durchtrennung des Darmbeins, des Sitzbeins und des Schambeins)
  • Sehnendurchtrennungen und Sehnentransplantationen an Hüft- und Kniegelenk bei der spastischen Lähmung und Umstellungen bei Hüftkopfabrutsch
  • Behandlung von Tumorerkrankungen aller Art durch Ausräumung des Tumorgewebes und Knochentransplantation durch Eigenknochen, Knochen aus der Knochenbank bzw. durch synthetischen Knochen
  • Operative Behandlung von Handfehlstellungen, Fingerfehlstellungen, Sehnenscheidenverengungen (z.B. schnellender Daumen) und Trennung von zusammengewachsenen Fingern
  • Behandlung von Frakturen und Luxationen im gesamten Skelettbereich
  • An der Wirbelsäule gezielte Krankengymnastik und, wenn nötig, orthopädische Versorgung mit Korsetten etc. zur Behandlung von Seitverbiegungen der Wirbelsäule (Skoliose)

 

Sportorthopädie

Die Zunahme an sportlichen Aktivitäten in der Bevölkerung bedingt gleichzeitig auch hiermit verbundene Verletzungen, die durch Überbeanspruchung oder Traumen ausgelöst werden können. Zur Sportorthopädie gehört sowohl die Versorgung traumatischer Verletzungen (z. B. Knieverdrehtraumen, Bänderrisse am Sprunggelenk, Schulterverletzungen) als auch die Behandlung von Überlastungsschäden am gesamten Bewegungsapparat.

 

 

Leistungsspektrum: Arthroskopische Operationen

Arthroskopien und arthroskopische Operationen werden häufig auch als "Schlüssellochchirurgie" bezeichnet. Hierbei werden über einen kleinen Hautschnitt ein Arthroskop mit Videoanschluss sowie über einen zweiten Schnitt die für den Eingriff erforderlichen Instrumente in das Gelenk eingeführt. Prinzipiell sind arthroskopische Operationen an allen größeren Gelenken des Körpers möglich, z. B. am Knie-, Schulter-, Ellenbogen-, Sprung- und Hüftgelenk. Am häufigsten erfolgen solche Eingriffe am Knie- sowie am Schultergelenk.

 

Kniegelenk

Am Kniegelenk ist die Behandlung folgender Schäden durch eine Arthroskopie möglich:

  • Bei Meniskusrissen wird, wenn möglich der Meniskus genäht. Ist dies nicht durchführbar, muss der betroffene Anteil des Meniskus unter Zuhilfenahme geeigneter Instrumente entfernt werden. Anschließend werden die Ränder durch ein spezielles Instrument (Shaver) geglättet.
  • Bei Knorpelschäden ist es möglich, den zerfurchten Knorpel mit dem Shaver zu glätten. Bei tieferen  hierfür geeigneten Knorpeldefekten  ist die Anbohrung zur Bildung von bindegewebigen "Ersatzknorpel" oder der Defektersatz mit Knorpelbildung anregenden Ersatzmaterialien hilfreich. Störende Knochenüberstände können zudem abgetragen werden.
  • Zusätzlich besteht die Möglichkeit zum Ersatz defekter Knorpelareale einerseits mittels Transplantation von Knorpelzylindern von unbelasteten Arealen auf die geschädigte Belastungszone (OATS-Technik) oder andererseits die Verpflanzung von zuvor angezüchteten Knorpelzellen in die bestehenden Defektzonen.
  • Ist nach einem Knietrauma das vordere und/oder hintere Kreuzband vollständig gerissen, können die Reste arthroskopisch entfernt und ein Ersatz aus körpereigenen Sehnen implantiert werden. Auch ist die Entfernung freier Gelenkkörper durch eine Arthrokopie möglich.
  • Bei immer wieder auftretenden Kniegelenkergüssen ist die arthroskopische Entfernung der Gelenkschleimhaut häufig sinnvoll. Gleichzeitig kann auch, z. B. bei Verdacht auf eine rheumatische Erkrankung, eine Schleimhautprobe zur feingeweblichen Untersuchung entnommen werden. Des Weiteren ist es möglich, Schleimhautfalten zu durchtrennen oder bei erhöhtem Anpressdruck der Kniescheibe, mit der Gefahr des vermehrten Knorpelabriebs, die seitliche Gelenkkapsel zu spalten (laterales Release).
  • Nach Herausspringen der Kniescheibe mit traumatischem Zerreißen von führenden Bändern, können diese ebenfalls mittels eigenem Sehnenmaterial rekonstruiert werden (MPFL-Plastik), was vorzeitigen Verschleiß und ein erneutes Luxieren der Kniescheibe verhindert.
  • Eine weitere, häufig in unserer Abteilung arthroskopisch durchgeführte Operation, ist die Kreuzbandersatzplastik. Hierbei wird das gerissene vordere Kreuzband, durch ein aus der Kniescheibensehne des betroffenen Beines gewonnenen Transplantats oder alternativ durch ein aus einer Muskelsehne gewonnenen Transplantats (M. Semitendinosus und ggf. Gracilis), ersetzt.

 

Schultergelenk

Erkrankungen des Schultergelenkes und der umgebenden Weichteile (Schleimbeutel, Muskeln, Sehnen) sind ein häufiges Krankheitsbild in der Praxis eines Orthopäden.
Zu den Erkrankungen in diesem Bereich gehören:

  • Chronische Entzündungen des Schleimbeutels unter dem Schulterdach
  • Veränderungen der Sehnenmanschette der Schulter bis hin zum Sehnenriß (Rotatorenmanschettenruptur)
  • Verschleiß des Gelenkes zwischen Schlüsselbein und Schulterdach (Acromioclaviculargelenksarthrose)
  • Verschleiß des Schultergelenkes
  • Instabilität des Schultergelenkes

Nach erfolgloser Behandlung durch Krankengymnastik, Elektrobehandlung, Spritzen und Medikamenten ist oft eine Operation erforderlich. In vielen Fällen ist die arthroskopische Erweiterung des Schulterdaches ausreichend. Risse der Muskelmanschette müssen operativ versorgt werden, um weitere Gelenkschäden abzuwenden und die weitere Schulterfunktion sicherzustellen.

Im Bereich der Schulter sind folgende arthroskopischen Operationen möglich:

  • Erweiterung des Schulterdaches: Hierbei werden der entzündete Schleimbeutel und störende  Knochenspitzen im Bereich des Schulterdaches mit entsprechenden Instrumenten entfernt und der Raum unterhalb des Schulterdaches erweitert
  • Lösen von Verklebungen und Eröffnen der Gelenkkapsel bei eingesteiftem Gelenk und verminderter Beweglichkeit
  • Naht und Rekonstruktion von Rotatorenmanschetteneinrissen bzw. degenerativen Veränderungen der langen Bizepssehne
  • Ablösungen des Labrums (Gelenklippe) von der Gelenkpfanne, z. B. nach Ausrenken des Gelenkes können arthroskopisch an ihrer Ursprungsstelle fixiert und dadurch schmerzhafte Schulterinstabilitäten beseitigt werden
  • Chronische Instabilitäten mit immer wiederkehrenden Ausrenkungen können durch eine arthroskopische Raffung der Gelenkkapsel effizient behoben werden
  • Stabilisierung des Schlüsselbeines nach Schultereckgelenksprengungen mit künstlichen Ankern oder unter Zuhilfenahme körpereigener Sehnen
  • Erweiterung des Schultereckgelenkes bei Arthrose mit Entfernung der defekten Gelenkanteile
  • Entfernung freier Gelenkkörper aus dem Schultergelenk
  • Knorpelglättung oder Entfernung der Schleimhaut und Entnahme einer Schleimhautprobe

 

Ellenbogen

Am Ellenbogen können freie Gelenkkörper arthroskopisch entfernt werden. Auch ist die Durchführung einer Arthroskopie mit Glättung des Knorpels bei beginnender Arthrose oder manchmal auch die Entfernung der Gelenkschleimhaut sinnvoll.

 

Sprunggelenk

Neben der Glättung von Knorpel, Entfernung störender Knochenwulste und Schleimhautfalten sowie der Anbohrung minderdurchbluteter Knochenareale mit Ablösung des Knorpels, sind auch, bei entsprechender Defektgröße, Knochen-Knorpel-Transplantationen oder die Versorgung mit künstlichem Ersatzmaterial möglich.

Bei fortgeschrittenem Verschleiß besteht auch die Möglichkeit zur endoprothetischen Versorgung.

Marienhaus Klinikum St. Josef Bendorf

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56170 Bendorf
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Marienhaus Klinikum St. Antonius Waldbreitbach

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Marienhaus Klinikum St. Elisabeth Neuwied

Friedrich-Ebert-Straße 59
56564 Neuwied
Telefon:02631 82-0
Telefax:02631 82-1243
Internet:www.marienhaus-klinikum.de/unserklinikum/standorte/marienhaus-klinikum-st-elisabeth-neuwied/

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