Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik

  • Leitung
  • Sekretariat
  • Sprechstunde
  • Team
  • Infomaterial

Dr. Margareta Müller-Mbaye

Ärztliche Direktorin / Chefärztin / Fachärztin für Psychiatrie, Psychotherapie

Brigitte Ronig

Wir bieten ein klärendes und vor allem beruhigendes Gespräch an, in dem wir über Hilfsmöglichkeiten in aktuellen und zukünftigen kritischen Situationen informieren können. Es sind weniger lebensbedrohliche Krisen sondern vielmehr „ Alltagsprobleme“ im Zusammenhang mit der aktuellen Krisensituation, mit Partnerschaft, Einsamkeit, Ängsten, Depressionen und anderen psychischen Erkrankungen.

Telefonsprechzeiten:
Montag - Freitag: 17:00 – 21:00 Uhr
Samstag, Sonntag und Feiertage: 10:00 – 21:00 Uhr

Telefon 02638 923-733

Zur stationären Aufnahme ist die Einweisung eines niedergelassenen Arztes oder die Überweisung aus einem anderen Krankenhaus erforderlich. In Notfällen kann sie auch später nachgereicht werden. Menschen, die sich in einer seelischen Krisensituation befinden, können außerhalb der Sprechstunden psychosozialer Institutionen das Krisentelefon anrufen. In einem zeitlich begrenzten Gespräch werden Möglichkeiten der Krisenbegrenzung gesucht.

 

Dr. Margareta Müller-Mbaye

Ärztliche Direktorin / Chefärztin / Fachärztin für Psychiatrie, Psychotherapie

Dr. Ulrike Bauser

Oberärztin / Fachärztin für Psychiatrie, Psychotherapie

Dr. Georg Gerken

Oberarzt / Facharzt für Psychiatrie, Facharzt für Neurologie, Psychotherapie, Psychoanalyse

Gabriela Manrique Smith

Oberärztin / Fachärztin für Psychiatrie, Psychotherapie und Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie

Sebastian Scheuler

Pflegedienst- und Einrichtungsleiter Waldbreitbach

Waldemar Bender

stv. Pflegedienstleiter Waldbreitbach, Leitung Stationen Martin und Michael

Petra Hohn

Leitung Stationen Elisabeth und Hildegard

Wilfried Lorenz

Leitung Station Johannes

Christoph Raillard

Leitung Stationen Maria und Vincenz

Heinz Weinand

Leitung Station Theresia

In unserer Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik werden Erwachsene aufgenommen, die psychisch erkrankt sind und für deren akuten Krankheitszustand ambulante oder teilstationäre Behandlungsmaßnahmen nicht ausreichen. Zu solchen Krankheitsbildern gehören

  • Psychosen aus dem schizophrenen Formenkreis
  • Depressionen
  • Bipolare Störungen
  • Persönlichkeitsstörungen, Borderline-Störungen
  • Suizidale Krisen
  • Belastungs- und Konfliktsituationen, Anpassungsstörungen
  • Psychosomatische Erkrankungen
  • Traumafolgestörungen
  • Angsterkrankungen (Phobien)
  • Zwangserkrankungen
  • Abhängigkeitserkrankungen
  • Demenz

Junge Erwachsene werden, wenn sie ein Nachreifungskonzept benötigen, in einem besonderen Behandlungskonzept behandelt.

Es stehen für die Behandlungen 8 Stationen in 3 Häusern in Waldbreitbach zur Verfügung. 5 Plätze für eine tagesklinische Nachsorge sind mit dem  vertrauten Behandlerteam auf Station in Waldbreitbach möglich. In der Tagesklinik in Neuwied können wir zusätzlich 20 Patienten teilstationär behandeln. Je nach Krankheitsbild und Hilfebedarf wird eine passende  Station zur Behandlung empfohlen. Notaufnahmen sind immer möglich, allerdings  meist nur auf unseren Akutstationen.

In unserer Bildergalerie können Sie sich einen ersten Eindruck über unser Haus verschaffen!

  • Behandlungskonzepte

Behandlungskonzepte

Haus 1/ Sozialpsychiatrie

  • Intensivbereich: Station Martin und Michael

Wir leben seit 2008 in unserer Klinik ein „offenes Konzept“. Statt geschlossener Türen versuchen wir durch persönliche Kontaktangebote dauerhaft für die Patientinnen und Patienten präsent zu sein. Unsere Mitarbeitenden auf unseren Akutstationen Martin und Michael bieten niederschwellig Kontaktmöglichkeiten zum Beispiel auf dem Flur an, um auf die Nöte und Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten eingehen zu können.

Die Motivation des Patienten und der Patientin und die Zustimmung für eine Behandlung ist zu Beginn der Behandlung eine der wichtigsten Voraussetzungen. Vorrangiges Ziel auf den diesen Stationen ist die Behandlung akuter Krisen. Zusätzlich erhält der Patient Unterstützung, seinen Alltag wieder allein bewältigen zu können.

Der individuellen Schutzbedürftigkeit aufgrund eines ausgeprägten Krankheitsbildes eines Patienten (zum Beispiel bei drohender Selbst- oder Fremdgefährdung) wird entsprochen. Dabei ist das Bedürfnis und das Recht auf Freiheit und Selbstbestimmung Grundlage unserer Behandlungen.

Therapieangebote:
Interventionelle Gespräche, Angehörigengespräche im Sinne des offenen Dialogs, Sozialberatung für Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörige, Psychoedukation Psychose, Hirnleistungstraining, Ergotherapie, Musiktherapie, PMR, Tanz und Bewegung; Aktivierung, Kraft- und Ausdauertraining, Seelsorgegespräche, Pharmakotherapie, Teilnahme an Gartengruppe und Arbeitstherapiegruppe

   

  • Sozialpsychiatrische Stationen: Station Maria und Vincenz

Zwei sozialpsychiatrische Stationen machen längerfristige Behandlungen möglich. Ältere Menschen werden auf Station Maria und jüngere Patienten, die ebenfalls mehr Unterstützung in der Bewältigung des Alltages brauchen, auf Station Vincenz behandelt.
   

Station Maria

Therapieziele sind die Bewältigung und Neuorientierung im Kontext von belastenden Situationen  und der Umgang mit Alterserkrankungen. Während der Behandlung wird die Reduzierung der Symptome, Verbesserung der Selbstkontrolle und -organisation, Steigerung sozialer und kommunikativer Kompetenzen, Förderung der Alltagsbewältigung und das Finden einer angepassten Lebensperspektive angestrebt.

Therapieangebote:
Pharmakotherapie, Ergotherapie, Musiktherapie, Tanztherapie, Pflegegespräche, Sozialberatung für Patienten und Angehörige, Achtsamkeitstherapie, Entspannungstherapie; Klangentspannung, Einzelgespräche, themenzentrierte Therapiegruppe, Abendrunde, Seelsorge, besinnliche Stunde, Hirnleistungstraining, Kochtraining, Lichttherapie, Psychoedukationsgruppe, Seniorengymnastik, Aquagymnastik, Nordic Walking

   
Station Vincenz

Es werden depressive Erkrankungen, bipolare Störungen und Schizophrenie behandelt, darüber hinaus Angststörungen, Zwangsstörungen, posttraumatische Belastungsstörungen, Persönlichkeitsstörungen,  Substanzmissbrauch bei komorbiden Psychosen.

Vorrangiges Ziel ist die Stabilisierung und die Behandlung der akuten Symptomatik, Verbesserung der Selbststeuerung und der Selbstorganisation, Steigerung der sozialen und kommunikativen Kompetenzen, Verbesserung der Alltagsbewältigung, Förderung der Krankheitseinsicht, und die Wiedereingliederung in das soziale und berufliche Umfeld.

Therapieangebote:
Psychotherapeutische Einzelgespräche, offener Dialog mit dem Netzwerk. Gruppentherapie, Pharmakotherapie, Pflegegespräche, Sozialberatung für Patienten und Angehörige, Stabilisierung, Abendrunde, Bewegungstherapie, Musiktherapie, Trommelgruppe, Ergotherapie, Hirnleistungstraining, Cog-Pack, Tanztherapie, Psychoedukation Psychose, Entspannungsverfahren (PMR, Aromameditation), Soziales Kompetenztraining (SKT), physikalische Therapie, Aquagymnastik, Nordic Walking, Rückengymnastik, Seelsorge; außerdem ist die Teilnahme an Essstörungskonzept, autogenem Training, Gartengruppe und Arbeitstherapiegruppe möglich.

  

Haus 2

  • Behandlungskonzept für Psychosomatik und Menschen mit Traumafolgestörungen: Stationen Elisabeth und Hildegard

Es werden psychiatrisch und psychosomatisch erkrankte Menschen mit tiefenpsychologisch fundiertem, einem mentalisierungsbasierten (die Fähigkeit eigene Gefühle und Motive bei sich und anderen zu erkennen) sowie verhaltenstherapeutischem Ansatz behandelt. Dabei werden systemisch und hypnotherapeutische Interventionen mit einbezogen. Bei Menschen mit Traumfolgestörungen die unter psychosomatischen Störungen leiden, ist eine gezielte Traumabehandlung möglich.

Therapieziele sind die Bearbeitung und Bewältigung der aktuellen Belastungssituation, die Förderung eines realitätsangepassten Umgangs mit Problemen und Traumata, Konflikten und Symptomen, die Verbesserung des Symptomverständnisses und ein konstruktiver Umgang mit psychiatrischen und psychosomatischen Erkrankungen, sowie die Stärkung der individuellen Selbständigkeit und Belastbarkeit im Alltag und im Arbeitsleben.

Therapieangebote:
Einzel- und Gruppentherapie, Sozialberatung für Patienten und Angehörige, Angehörigengespräche, Pflegegespräche, Ausdruckstherapie, Ergotherapie, Musiktherapie, Tongruppe, Qi-Gong, Entspannungsverfahren (PMR, Klangentspannung, Aromatherapie), Klangschalenmassage, Stabilisierung, Abendrunde, Körper-Sensorik, Soziales Kompetenztraining (SKT), physikalische Therapie, Aquagymnastik, Sporttherapie, Aktivierungsgruppe, Seelsorge. Außerdem ist die Teilnahme an Essstörungskonzept, autogenem Training, Gartengruppe, Arbeitstherapiegruppe und tiergestützte Therapie mit Pferden sind  möglich

 

Haus 3

  • Transitionspsychiatrie/ ein besonderes Behandlungskonzept  für junge Erwachsene: Station Johannes

Insbesondere junge Menschen haben es besonders schwer. Wenn sie früh auch an einer psychischen Erkrankung leiden, können wichtige Schritte der Entwicklung oft  nicht stattfinden.  Deswegen arbeiten wir schwerpunktmäßig auf der Station Johannes mit dem Individuum in der Gruppe mit einem psychiatrisch-psychotherapeutisches Konzept, in dem pädagogische Elemente integriert sind.

Der Stationsalltag auf der Johannes-Station ist durch eine klare Struktur und klare Regeln organisiert, die Halt, Klarheit und Angemessenheit des Verhaltens in der konkreten sozialen Interaktion ermöglichen.

Therapieziele sind eine bessere Affekt-, Selbst- und Beziehungsregulation, Verbesserung der sozialen und interaktionellen Kompetenz sowie die Stärkung der Selbständigkeit und Belastbarkeit im Alltag. Auf gruppentherapeutischen Aspekten wird besonderer Wert gelegt.
   

  • Kriseninterventionskonzept: Station Theresia

Es werden psychiatrisch, psychisch und psychosomatisch erkrankte Menschen behandelt, mit dem Behandlungsschwerpunkt der Krisenintervention. Daneben werden auch komorbide Suchtmittelabhängigkeiten berücksichtigt.

Krisenintervention bedeutet Entaktualisierung, Klärung der Hintergründe und Bedingungen einer akuten Krise. Zusätzlich geht es um den Aufbau von Bewältigungskompetenz und Stabilität, Abklärung und gegebenenfalls Einleitung weiterführender Behandlungsmaßnahmen. Bei der Bewältigung beruflicher und sozialer Probleme wird bei Bedarf Hilfe gestellt.

Auf der Station wird auch die qualifizierte Entgiftung angeboten. Wir verstehen hier die Behandlung einer Alkoholerkrankung auch als eine Krisenintervention. Therapieziel ist die Motivation zur Abstinenz und die Fortführung einer länger dauernden therapeutischen Behandlung zur langfristigen Veränderung.

Therapieangebote:
Psychotherapeutische Einzelgespräche, Gruppentherapie, Sozialberatung für Patienten und Angehörige, Angehörigengespräche, Bezugspflegegespräche, Psychoedukation, Stabilisierung, Ergotherapie, Kunsttherapie, Tongruppe, Ausdruckstherapie, Achtsamkeitstherapie, Qi-Gong,  Entspannungsverfahren (AT,PMR, Tiefenentspannung, Klangentspannung), Soziales Kompetenztraining (SKT), Training emotionaler Kompetenz (TEK), Physikalische Therapie, Sporttherapie, Nordic Walking, Rückenschule, Seelsorge; außerdem ist die Teilnahme an Essstörungskonzept, autogenem Training, Gartengruppe und Arbeitstherapiegruppe möglich.

   

Alkohol- und Drogen-Entgiftungs-Konzept

  • für Patienten mit entgiftungsbedürftigen Abhängigkeiten (z.B. Alkohol, Drogen)
  • die Teilnahme am Entgiftungsprogramm setzt die freiwillige Entscheidung des Patienten hierfür voraus

Für Alkoholerkrankungen bieten wir eine körperliche Entgiftung mit einem Basisprogramm bestehend aus Ergotherapie, Sozialarbeit, Psychoedukation und Kontakt zur Suchtberatung und Selbsthilfe an. In der Regel dauert ein körperlicher Entzug nicht länger als 7 Tage.  Abhängig vom Unterstützungsbedarf finden die Entgiftungen auf den sozialpsychiatrischen Stationen im Haus 1 oder auf Theresia (Haus 2) statt.

Die Behandlung kann durch eine qualifizierte Entgiftung auf Station Theresia intensiviert werden, diese wird maximal einmal pro Jahr von den Krankenkassen finanziert.

Die Patienten erhalten hier zusätzliche Therapien: Schwerpunkt der Therapie sind Motivationsbehandlung und Klärung des weiteren Umgangs mit Alkohol. Nach der Entlassung ist es in der Regel wichtig, die Suchtberatung und eine Selbsthilfegruppe zu besuchen. Deshalb lernen die Patienten schon während ihres Klinikaufenthaltes eine Selbsthilfegruppe und die ambulante Suchtberatung kennen. Je nach körperlicher Verfassung erhalten sie leichte sportliche Aktivitäten wie Aquajogging, -gymnastik und Walken, sie haben die Möglichkeit, Entspannungstechniken zu erlernen, und die Aromatherapie beispielsweise kann ihnen helfen, ihre Sensibilität und ihre Sinneswahrnehmungen zu stärken. Zusätzlich nehmen sie am Training sozialer Kompetenz und an der Ergotherapie teil. Näheres entnehmen Sie bitte unserem Flyer "Qualifizierte Suchtbehandlung von Menschen mit Alkoholabhängigkeit". Mit den therapeutischen Elementen des Konzeptes sollen die akut bestehenden körperlichen Auswirkungen der Suchtmittel-Intoxikation reduziert werden sowie die Motivation des Patienten geweckt bzw. gestärkt werden, sich mit seiner Abhängigkeitsproblematik kritisch auseinander zu setzen und sich für weiterführende therapeutische Maßnahmen zu entscheiden.


Ein Konzept zur Behandlung für illegale Drogen bieten wir nicht. Wir führen nur Notfallbehandlungen durch, da es für diese Erkrankungen ein überregionales Angebot in der Rhein-Mosel-Fachklinik (Haus Martinsberg siehe https://www.rhein-mosel-fachklinik-andernach.de/leistungsspektrum/fachabteilungen/abteilung-fuer-suchtmedizin-und-sozialpsychiatrie/haus-martinsberg.html) möglich.

 

Ambulante Leistungen

Psychiatrische Institutsambulanz (PIA)

Dem Marienhaus Klinikum St. Antonius angegliedert ist eine psychiatrische Institutsambulanz. Hier können solche Patientinnen und Patienten ambulante psychiatrische Behandlung finden, die aufgrund der Art oder der Schwere ihres Krankheitsbildes nicht in der Lage sind, die Praxis eines niedergelassenen Arztes aufzusuchen oder sich auf die dortige Wartezimmer-Situation einzustellen. Gegebenenfalls können die Patienten auch zu Hause aufgesucht werden. Auch die fachärztliche Betreuung der Bewohner des Hauses St. Antonius wird durch die Institutsambulanz gewährleistet.

Eine Behandlung dort ist im Anschluss an eine stationäre Behandlung möglich. Eine Anmeldung über Ihren Haus- und Facharzt ist ebenso bei Schwere der Erkrankung oder dringlichen Bedarf möglich.

Marienhaus Klinikum St. Josef Bendorf

Margaretha-Flesch-Platz 1 (früher Entengasse 4-6)
56170 Bendorf
Telefon:02622 708-0
Telefax:02622 708-4555
Internet:www.marienhaus-klinikum.de/unserklinikum/standorte/marienhaus-klinikum-st-josef-bendorf/

Marienhaus Klinikum St. Antonius Waldbreitbach

Margaretha-Flesch-Straße 4
56588 Waldbreitbach
Telefon:02638 923-9
Telefax:02638 923-5626
Internet:www.marienhaus-klinikum.de/unserklinikum/standorte/marienhaus-klinikum-st-antonius-waldbreitbach/

Marienhaus Klinikum St. Elisabeth Neuwied

Friedrich-Ebert-Straße 59
56564 Neuwied
Telefon:02631 82-0
Telefax:02631 82-1243
Internet:www.marienhaus-klinikum.de/unserklinikum/standorte/marienhaus-klinikum-st-elisabeth-neuwied/